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Arbeitsrecht | 14.01.2021

Glatte Straßen und Schneefall

Lohnausfall möglich: Auch bei Winter­wetter müssen Arbeit­nehmer pünktlich sein

Was gilt für Arbeit­nehmer?

Glatte Straßen und Schneefall können den Weg zur Arbeit für Beschäftigte kompliziert machen. Denn trotz Pandemie kann nicht jeder einfach zu Hause arbeiten.

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Arbeit­nehmer sind dazu verpflichtet, pünktlich zur Arbeit zu kommen - auch bei schlechter Witterung. Darauf weist der DGB Rechts­schutz hin. Weil Arbeit­nehmer das sogenannte Wegerisiko tragen, zählen verschneite oder vereiste Straßen oder verspätete Züge nicht als Ausrede, wenn man zur spät zur Arbeit erscheint.

Schlechte Witterung keine Ausrede

Konkret heißt das: Wer nicht rechtzeitig da ist, hat für die Zeit, in der er nicht gearbeitet hat, keinen Anspruch auf Lohn. Die verpassten Stunden müssen Arbeit­nehmer laut DGB Rechts­schutz aber auch nicht nachholen. Wer ein Überstunden­konto führt, könne die ausgefallenen Stunden als Minus­stunden verbuchen lassen und später nachholen.

Abmahnung im Einzelfall möglich

Ob eine Abmahnung bei einer Verspätung aufgrund der Witterung gerechtfertigt ist, sei immer abhängig vom Einzelfall. Bei unerwartetem Winter­einbruch oder durch einen Unfall verursachten Verkehrs­chaos, sei eine Abmahnung sicher nicht gerechtfertigt.

Arbeit­nehmer müssten sich aber durchaus informieren, ob Schnee und Eis zu erwarten sind, und entsprechend etwa mehr Zeit für die Anfahrt einplanen. Wer an mehreren Tagen hintereinander zu spät kommt, und das auf das Wetter schiebt, muss im schlimmsten Fall mit einer Abmahnung rechnen.

Arbeitgeber muss informiert werden

In jedem Fall sollten Arbeit­nehmer sofort beim Arbeitgeber Bescheid geben, wenn absehbar ist, dass es auf ihrem Arbeitsweg zu Verzögerungen kommt. Wer seiner Informations­pflicht nicht nachkommt, riskiere ebenfalls eine Abmahnung, heißt es beim DGB Rechts­schutz.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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