wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 02.07.2019

Weiter­bildung

Man lernt nie aus - Darf der Chef Angestellte zur Weiter­bildung verpflichten?

Für einzelne Berufs­gruppen besteht sogar Fort­bildungs­pflicht

In der Regel sehen Beschäftigte eine Fortbildung als Chance. Manchmal möchten sich Arbeit­nehmer aber vielleicht auch nicht in neue Aufgaben einarbeiten - oder sie sehen einfach nicht ein, warum sie im agilen Arbeiten geschult werden sollen. Müssen Arbeit­nehmer an der Weiter­bildung teilnehmen, die der Chef anordnet?

Werbung

In der Regel lautet die Antwort auf diese Frage: Ja. In manchen Berufs­gruppen gibt es sogar Fort­bildungs­pflichten. Etwa für Fahr­personal, Betriebs­ärzte oder Fach­anwälte, die jährlich eine bestimmte Stundenzahl an Fortbildung für ihr Fachgebiet nachweisen müssen, erklärt Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin.

Verpflichtung kann sich aus den Arbeits- oder Tarifverträgen ergeben

„In Berufs­gruppen, in denen das nicht geregelt ist, ergibt sich diese Verpflichtung zur Weiter­bildung zum Teil aus den Arbeits- oder Tarif­verträgen“, so Rechtsanwalt Peter Meyer, der in der Arbeits­gemeinschaft Arbeits­recht im Deutschen Anwalt­verein (DAV) tätig ist.

Arbeitgeber kann Fortbildung anordnen

Aber selbst wenn nichts explizit geregelt ist, müssen Arbeit­nehmer in der Regel an Weiter­bildungen teilnehmen. Ein Kfz-Mecha­troniker etwa, der künftig die Reparatur der neuesten Fahrzeug­generation des Arbeit­gebers übernehmen soll, braucht zunächst eine Fortbildung. „Qua Direktions­recht kann der Arbeitgeber den Arbeit­nehmer bei sich verändernden Aufgaben im Rahmen seines Berufs anweisen, auch an entsprechenden Fort­bildungen teilzunehmen“, sagt Rechtsanwalt Peter Meyer.

Wer sich weigert, riskiert eine Abmahnung

Eine Kündigung ist Rechtsanwalt Meyers Ansicht nach jedoch eher schwer durch­zusetzen. Der Kfz-Mecha­troniker könnte sich ja möglicher­weise weiter um die Modelle der älteren Produktions­linien kümmern.

Rechtsanwalt Meyer warnt jedoch: Wer sich weigert, an Fort­bildungen teilzunehmen, riskiert auch, ersetzt zu werden. Ältere Arbeit­nehmer etwa, die sich keine neuen Software­kenntnisse mehr aneignen möchten, bekommen nicht selten eine Beendigung des Arbeits­verhältnisses angeboten - und gehen so wo möglich vorzeitig in den Ruhestand.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 2 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6601

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6601
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!