wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Mietrecht | 09.06.2021

Sonnens­chutz

Markisen bedürfen der Zustimmung des Vermieters

Zustimmung darf ohne triftigen Grund nicht verweigert werden

Sonnen­balkone sind ein großes Plus einer jeden Mietwohnung. Allerdings ist dann meist auch ein guter Sonnens­chutz wichtig. Muss ich bei der Auswahl den Vermieter fragen?

Werbung

Bauliche Maßnahmen an einer Mietwohnung bedürfen der Zustimmung des Vermieters. Darauf weist der Eigentümer­verband Haus & Grund Deutschland hin. Das gilt unter Umständen auch für Markisen. Sie dürfen nicht einfach fest angebaut werden, denn dadurch wird die Fassade beschädigt und das optische Erscheinungsbild verändert.

Urteil: Mieter darf Markise anbringen

Ist die Sonnenein­strahlung jedoch sehr stark, darf der Vermieter dem Einbau nicht willkürlich ohne triftigen und fachlichen Grund widersprechen, entschied das Amtsgericht München, Urteil vom 07.06.2013, Az. 411 C 4836/13. Der Mieter kann dann einen Anspruch auf Erteilung der Zustimmung haben, wenn sein Interesse an einer Markise höher wiegt als das des Vermieters diese nicht zu montieren.

Aufstellen von Sonnenschirmen ohne Genehmigung zulässig

Für das Aufstellen von Sonnen­schirmen auf dem Balkon muss keine Genehmigung des Vermieters eingeholt werden. Dies kann vom Vermieter nicht grund­sätzlich verboten werden, so lange dafür nicht durch Bohrlöcher oder ähnliches in die Substanz des Hauses ein­gegriffen wird.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  3 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8374

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8374
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!