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Mietrecht | 17.01.2020

Wohngeld

Mehr Wohngeld ab 2020: Einkommens­schwache beantragen Wohngeld

Wer hat Anspruch und wie erhält man es

Das Geld für die Miete ist knapp? Wer wenig Einkommen zur Verfügung hat, kann vielleicht Wohngeld beziehen. 2020 haben mehr Menschen Anspruch darauf als zuvor.

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Ohne Antrag kein Geld – Erhöhung automatisch

Mehr Menschen haben künftig Anspruch auf Wohngeld. Den staatlichen Zuschuss bekommen Mieter mit geringem Einkommen und selbst­nutzende Eigentümer unter bestimmten Voraus­setzungen. Wer ihn bisher nicht erhält, sollte bald einen Antrag stellen: Wohngeld gibt es nur auf Antrag und in der Regel ab dem Moment der Antrag­stellung. Wer schon Wohngeld erhält, bekommt seit Januar 2020 automatisch mehr.

Wohngeld Erhöhung 2020

Der staatliche Zuschuss zu den Wohnkosten ist den Angaben zufolge durchschnittlich um 30 Prozent gestiegen. Das bedeutet, dass zum Beispiel ein Zwei­personen­haushalt statt mit 145 Euro wie in den vergangenen Jahren mit bis zu 190 Euro im Monat rechnen kann. Die Höhe richtet sich unter anderem nach dem Einkommen, der Miete und der Anzahl der Haushalts­mitglieder.

Nebenkosten beeinflussen die Höhe des Wohngelds

Bei der Einkommens­berechnung wird vom Brutto­einkommen ausgegangen. Davon werden Frei­beträge und Pauschal­abzüge abgezogen. Als Miete werden die Kaltmiete und Nebenkosten berücksichtigt - also etwa Wasser, Abwasser und Grundsteuer, nicht aber Heiz- und Warmwasser­kosten.

Höhe des Wohngelds hängt von im Wohngeldgesetz festgelegte Obergrenzen ab

Dabei zählt nicht unbedingt die tatsächlich zu zahlende Miete. Es gibt im Wohngeld­gesetz festgelegte Obergrenzen. Neben der Haushalts­größe kommt es entscheidend darauf an, welcher von sieben Mieten­stufen der Wohnort zugeordnet ist. Mietenstufe VII bedeutet, dass die durch­schnittlichen Mieten extrem hoch sind und auch die Obergrenze für die zu berücks­ichtigende Miete entsprechend hoch ist.

Wohngeld-Rechner zeigt, wie viel zu erwarten ist

Vier Beispiele: In München (Mietenstufe VII) wird für die Miete eines Zwei­personen­haushalts eine Miete von maximal 767 Euro berücksichtigt, in Stuttgart, Frankfurt, Hamburg und Köln (alle Mietenstufe VI) eine Miete von bis zu 697 Euro. Liegt die tatsächlich gezahlte Miete höher, gibt es trotzdem nicht mehr Wohngeld.

Wohngeld gibt es nur auf Antrag

Einen Überblick über die zu erwartende Höhe des Wohngelds gibt der Wohngeld-Rechner auf der Homepage des Bundes­innen­ministeriums. Den Antrag stellen Berechtigte bei der zuständigen Wohngeld­behörde der Gemeinde, Stadt, Amts- oder Kreis­verwaltung.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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