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Steuerrecht | 09.10.2019

Lohn­steuer-Ermäßigung

Mehr brutto vom netto: Freibetrag nutzen und Lohn­steuer-Ermäßigung beantragen

„Antrag auf Lohn­steuer-Ermäßigung“ bis spätestens Ende November stellen und Sie können bereits beim Dezember­gehalt vom Jahres­freibetrag profitieren

Mehr brutto vom netto? Wer möchte, dass Aufwendungen jeden Monat berücksichtigt werden und nicht erst bei der Steuer­erklärung zu Vorteilen führen, sollte eine Lohn­steuer-Ermäßigung beantragen.

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Mehr Gehalt durch Lohnsteuer-Ermäßigung

Mehr Gehalt auf dem Konto haben Arbeit­nehmer und Angestellte am Ende des Monats, wenn sie eine Lohn­steuer-Ermäßigung erhalten. Damit die dies­jährigen Ausgaben noch 2019 als Freibetrag berücksichtigt werden, muss der Antrag bald gestellt werden: Geht er bis Ende Oktober ein, gilt die Ermäßigung für den November und Dezember, erklärt Erich Nöll, Geschäfts­führer des Bundes­verbands Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL).

Dadurch können der Nettobetrag der beiden Monats­gehälter und eines etwaigen Weihnachts­geldes deutlich höher ausfallen. Um den Freibetrag komplett im Dezember zu nutzen, muss er bis zum 30. November eingetragen werden. Auch das kann sich bei einem Bonus rechnen.

Denn versteuert werden muss nur die Summe, die über dem Freibetrag liegt. Der Arbeitgeber zieht automatisch jeden Monat weniger Steuern und Sozial­abgaben vom Gehalt ab, wenn das Finanzamt die Aufwendungen eingetragen hat, so der BVL. Ohne Lohn­steuer-Ermäßigung können Steuer­pflichtige Aufwendungen erst mit der Steuer­erklärung geltend machen.

Aufwendungen müssen über Mindestgrenze liegen

Voraussetzung für den Eintrag des Freibetrags ist, dass die zu berücksichtigenden Aufwendungen insgesamt über der Grenze von 600 Euro liegen. Berücksichtigt werden beispiels­weise Aufwendungen für Arbeits­mittel, Gewerkschafts­beiträge oder die Fahrten zur Arbeit, wenn diese Posten den Arbeit­nehmer-Pauschbetrag von 1000 Euro übersteigen, der automatisch vom ver­steuernden Einkommen abgezogen wird.

Sonder­ausgaben wie Kinder­betreuung, Kirchen­steuer, Unterhalts­leistungen oder Spenden können dagegen bereits dann eingetragen werden, wenn sie über der Pauschale von 36 Euro liegen. Gleiches gilt für Krankheits- und Pflege­kosten oder andere außergewöhnliche Belastungen. Handwerker­leistungen in Privat­haushalten zählen dagegen nach BVL-Angaben ab dem ersten Euro.

Ausgleich durch Steuerveranlagung

Ist der Lohnsteuer­abzug zu hoch oder zu niedrig, wird dies über die Steuer­veranlagung ausgeglichen. Deshalb muss in der Regel jeder, der einen Freibetrag eingetragen hat, seine Steuer­erklärung abgeben.

Den Antrag auf Lohn­steuer-Ermäßigung stellen Steuer­pflichtige beim Finanzamt. Der amtliche Vordruck kann auf der Internet­seite der Finanz­verwaltung herunter­geladen werden.

Antrag gleich für zwei aufeinanderfolgende Kalenderjahre stellen

Geht der Steuer­pflichtige davon aus, dass seine Aufwendungen im nächsten Jahr ähnlich hoch sind, kann er den Antrag für zwei aufeinanderfolgende Kalender­jahre stellen. Ändert sich etwas, muss er das Finanzamt sofort informieren. Lässt er den Freibetrag bereits im Dezember für das Folgejahr eintragen, verteilt sich die Ermäßigung gleich­mäßig auf alle zwölf Monate.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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