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Mietrecht | 02.06.2020

Vogellärm

Mieter haben keinen Anspruch auf Baum­fällung wegen Vogellärm

Belästigung durch Lärm und Kot von Vögeln müssen hingenommen werden

Vögel können laut werden. Doch Mieter haben deshalb nicht automatisch Anspruch darauf, dass ihr Vermieter Maßnahmen gegen die Geräusche ergreift. Einen Baum muss der Vermieter also nicht fällen.

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Mieter müssen mit Vogel­schwärmen in ihrer Nach­barschaft leben. Die Belästigung durch Lärm und Kot von Vögeln sei als großstadt­typisch hinzunehmen.

Keine Baumfällung wegen Vögel

Wenn sich in der Umgebung eines Hauses also vermehrt Tauben oder Krähen einfinden, kann ein Mieter nicht ohne weiteres vom Vermieter verlangen, Abwehr­maßnahmen zu ergreifen. So können Mieter zum Beispiel nicht erwarten, dass der Vermieter einen Baum fällen lässt, in dem sich ein Vogel­schwarm angesiedelt hat. Zumal Bäume in der Regel nicht ohne behördliche Genehmigung gefällt werden dürfen.

Auch Kein Anspruch auf Überspannen von Bäumen mit Netzen

Auch ein Über­spannen von Bäumen durch Netze kann ein Mieter nicht ohne weiteres einfordern. Denn die Vögel können sich in diesen Netzen verfangen und müssen dann gegebenenfalls befreit werden. Unter Umständen müsse der Vermieter dann mit einer Straf­anzeige wegen Tier­quälerei rechnen.

Anspruch nur in Folge von baulichen Gegebenheiten

Einen Anspruch gegen den Vermieter haben Mieter nur, wenn in Folge der baulichen Gegebenheiten Vögel vermehrt auftreten. Halten sich zum Beispiel Tauben in wind­geschützten Nischen des Hauses, in Dach­vorsprüngen oder gar in einer leer­stehenden Wohnung auf, muss der Vermieter tätig werden, um Mieter vor Kot und Lärm zu schützen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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