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Mietrecht | 28.05.2021

Mieter­modernisierung

Mieter können ihre Investition für Modernisierung absichern

Zustimmung der Vermieters sollte schriftlich festgehalten werden

Ein neues Bad in der Wohnung, eine Etagen­heizung oder ein Türspion in der Wohnungs­tür - wer solche Maßnahmen plant, holt sich besser das Okay des Eigen­tümers. Andernfalls kann es teuer werden.

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Mieter­modernisierungen sind häufig nur mit Vermieter-Zustimmung zulässig. Das gilt zumindest für bauliche Maßnahmen mit Eingriffen in die Bausubstanz, erklärt der Deutsche Mieterbund. Die Zustimmung der Vermieters sollte sich Mieter zur Absicherung am besten schriftlich geben lassen.

Investitionen und Auszug

Haben Mieter ihre Modernisierungs­arbeiten und Investitionen während der Mietzeit nicht vertraglich abgesichert, können sie beim Auszug schnell eine böse Überraschung erleben: Laut geltendem Recht können Vermieter fordern, dass Mieter ihre Investitionen entfernen beziehungs­weise zurück­bauen, so dass die Wohnung im ursprünglichen Zustand zurück­gegeben wird.

Mieter haben auf dem Papier zwar das Recht, Einrichtungen oder Einbauten bei Beendigung des Miet­verhältnisses mitzunehmen. In der Praxis ist das Mitnahme­recht oft wertlos oder es kommt Mieter teuer zu stehen. Wertlos ist es, wenn Mieter in der neuen Wohnung mit den Einbauten überhaupt nichts anfangen können. Teuer wird es, wenn Mieter nicht nur die Kosten des Ausbaus tragen müssen, sondern auch den alten Zustand wieder­herstellen und bezahlen müssen.

Feste Vereinbarungen mit Vermietern treffen

Mieter können sich schützen, indem sie vor Beginn ihrer Modernisierungen feste Ver­einbarungen mit den Vermietern treffen. Wichtig ist in erster Linie die Zustimmung zu den beabsichtigten Modernisierungen, Baumaßn­ahmen oder Investitionen.

Gleich­zeitig sollte das Ein­verständnis festgehalten werden, dass die Einbauten nach Ablauf der Mietzeit in der Wohnung verbleiben können oder dass bauliche Veränderungen nicht zurück­gebaut werden müssen. Bei teureren Modernisierungen sollte außerdem vereinbart werden, dass Mieter beim Auszug einen Restwert ausgezahlt bekommen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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