wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Datenschutzrecht, Immobilienrecht und Mietrecht | 13.04.2017

Wohnungs­besichtigung

Mieter­selbst­auskunft: Welche Informationen darf der Vermieter bei der Wohnungs­suche abfragen

Auf was Miet­interessenten bei einer Besichtigung achten sollten

Vermieter erscheinen vor Abschluss eines Miet­vertrages oft neugierig. Allerdings müssen Interessenten nicht alles verraten. Und bestimmte Dokumente müssen erst bei Abschluss des Miet­vertrages vorgelegt werden.

Werbung

Wer eine Mietwohnung sucht, muss oft viel von sich preisgeben. Denn Vermieter oder Makler wollen von Interessenten häufig eine Menge wissen. Diese müssen einen Fragebogen aber erst ausfüllen, wenn nach erfolgter Besichtigung ernsthaftes Interesse an dem Objekt besteht, erklärt Helga Block, die Landes­beauftragte für Datenschutz in Nordrhein-Westfalen.

Die Daten­schützer haben Formulare zur Mieter­selbst­auskunft bei Maklern und Wohnungs­verwaltungen in Nordrhein-Westfalen untersucht. Keine Prüfung blieb demnach ohne Beanstandung. Denn nicht alle Daten dürfen erhoben werden. Drei Punkte, auf die Miet­interessenten bei einer Besichtigung achten sollten:

Vorangegangene Mietverhältnisse:

Die Frage nach Kontakt­daten der bisherigen Vermieter ist unzulässig, erklärt die Daten­schutz­beauftragte. Sie ist zum einen für den Abschluss eines Miet­vertrages nicht erforderlich und wider­spricht zum anderen dem Grundsatz der Direkt­erhebung.

Personalausweiskopie:

Name, Vorname und Anschrift darf ein Makler oder Vermieter von einem Interessenten erfragen. Diese Angaben dürfen auch durch die Vorlage des Personalaus­weises überprüft werden. Nicht zulässig ist es aber in der Regel, eine Kopie des Personalaus­weises zu verlangen. Auch darf die Serien­nummer des Personalaus­weises nicht notiert werden.

Bonitätsauskünfte:

Vermieter wollen, dass ihre Mieter die Miete auch zahlen können, und verlangen deshalb eine Bonitätsa­uskunft. Nach Angaben der Daten­schützer ist aber die undifferenzierte Forderung nach Vorlage einer allgemeinen Auskunft etwa von der Schufa unzulässig. Denn diese enthält mehr Daten als spezielle zur Weiter­leitung an Dritte gedachte Auskünfte. Erst wenn der Abschluss des Miet­vertrags bevorsteht, darf die Vorlage einer Bonitätsa­uskunft verlangt werden.

Siehe auch:

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 4 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#4004

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Vorsicht vor Regio Marketing GmbH

RechtsanwaltRobert Binder

[21.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Regio Marketing GmbH betreibt in Form eines Informations­folders eine Werbe­broschüre, in der nach Angaben des Unternehmens Anzeigen von Gewerbe­treibenden und Frei­beruflern abgedruckt sein sollen. Das Unternehmen ist unserer Ansicht nach ein Nachfolger der Regio Marketing SRL.

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Widerrufs­joker

Darlehen der Volksbank und Sparda-Bank aus den Jahren 2010-2014 können häufig weiterhin widerrufen werden

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[20.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Widerrufs­joker lebt und kann auch heute häufig noch wirksam gezogen werden!

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Grundstücks­verwaltung

Die grundstücks­verwaltende Familien­gesellschaft - GbR oder KG?

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[19.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDass das Halten von Grund­stücken mittels einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) rechtliche und steuerliche Vorteile haben kann, spricht sich mittlerweile herum. Nicht ganz so viel Aufmerksamkeit erhält die Kommandit­gesellschaft (KG), obwohl sie im Einzelfall der GbR überlegen sein kann.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

„Informations­broschüre“: Die Informations­broschüre der Pro Stadt­marketing s.r.o.

RechtsanwaltRobert Binder

[18.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Pro Stadt­marketing s.r.o. bietet Gewerbe­treibenden und Frei­beruflern Werbe­anzeigen in einem Werbeobjekt namens „Informations­broschüre“ an. Um an Anzeigen­kunden zu gelangen, verschickt das Unternehmen ein Formular an potentielle Kunden oder lässt dieses über Außend­ienstm­itarbeiter verteilen.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Widerruf

Widerruf von Darlehens­verträgen: Hanseatic Bank GmbH & Co. KG in Widerrufs­fällen vergleichs­bereit

RechtsanwaltGuido Lenné

[15.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVor dem Hanseatischen Oberlandes­gericht konnte ein Vergleich mit der Hanseatic Bank GmbH & Co. KG erzielt werden.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Erben­gemein­schaft

Was Erben über die Erben­gemein­schaft wissen sollten

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[14.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Erben­gemein­schaft ist eine Zwangs­gemein­schaft. Rein kommt man ohne eigenes Zutun, raus dagegen nur schwer.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

VW-Abgas­skandal

VW-Urteils-Verhinderungs­taktik hat sensationellen Haken: Am Ende gewinnt immer der geschädigte Kunde

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[13.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn gleich drei gerichtlichen Verfahren wurde durch die beklagten Vertrags­händler und durch die Volkswagen AG gegen statt­gebende Urteile der Land­gerichte keine Berufungen mehr eingelegt. Auf Nachfrage von verschiedenen Medien­vertretern ließ die Volkswagen AG mitteilen, dass es sich um Einzel­fälle handele und die Hürde der Klage­erhebung aufrechterhalten bleibe.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Achtung: Adress­änderung der BIZ-ZONE d.o.o.

RechtsanwaltRobert Binder

[12.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie BIZ-ZONE d.o.o. ist erneut umgezogen und findet sich neuerdings unter einer neuen Anschrift.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d4004
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!