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Verbraucherrecht | 25.05.2022

Mietwagen

Mietwagen-Ärger: Vorsicht bei „No show“-Klauseln

Geschäfts­bedingungen auf „No show“-Klauseln sorgfältigen Prüfen

Schon vor dem Urlaub den Mietwagen buchen und bezahlen - das ist bequem. Doch Vorsicht: Bei Verspätungen kann es vor Ort Probleme geben und teuer werden. Lässt sich das vorab ausschließen?

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Wer im Urlaub später als vereinbart zur Miet­wagen­station kommt, erlebt womöglich eine böse Überraschung. Die Buchung kann vom Anbieter unter Umständen kosten­pflichtig storniert worden sein. Möglich machen das „No show“-Regelungen, die sich in den Geschäfts­bedingungen (AGB) zahlreicher Vermittlungs­plattformen finden. Das Europäische Verbraucher­zentrum rät: Auf solche Klauseln sollte man vor Abschluss des Miet­wagen­vertrags unbedingt achten.

Die Regelungen dienen eigentlich dazu, die Anbieter davor zu schützen, wenn Kunden gar nicht erscheinen und das gemietete Auto ungenutzt auf dem Hof stehen bleibt. Dann behalten die Vermittler die bereits gezahlte Miete ein. Das Problem: Das kann Urlauber auch bei Verspätungen treffen, für die sie nicht verantwortlich sind.

Flug verspätet, Mietwagen storniert

Die Verbraucher­schützer schildern ein Beispiel: Ein Mann hatte einen Mietwagen für den Urlaub über eine Vermittlungs­platt­form gebucht und im Voraus bezahlt. Doch bei der Anreise hatte sein Flug zwei Stunden Verspätung.

Als er bei der Miet­wagen­station eintraf, bekam er zu hören: Seine Buchung sei wegen seines Nicht­erscheinens („No show“) storniert worden. Von der Station wurde er an die Vermittlungs­platt­form verwiesen - die verweigerte unter Verweis auf die Geschäfts­bedingungen die Rück­zahlung.

Denn: In den Allgemeinen Geschäfts­bedingungen (AGB) machen die Vermittler keinen Unterschied, wer für die Verspätung verantwortlich ist.

Tipps der Verbraucherschützer

Um solches Ungemach zu vermeiden, raten die Verbraucher­schützer neben dem sorgfältigen Prüfen der Geschäfts­bedingungen auf solche Klauseln zu diesen zwei Schritten:

  • Man sollte im Zweifel lieber direkt beim Vermieter buchen und nicht über eine Vermittlungs­platt­form.
  • Voraus­zahlungen können dazu führen, dass man sein Geld bei Stornierungen aufgrund solcher Klauseln nicht wieder sieht. Darum ist es besser, wenn man Angebote wählt, bei denen man erst vor Ort zahlen muss.

In dem Zusammenhang lohnt sich laut dem Verbraucher­zentrum die Suche nach lokalen Anbietern am Urlaubsort. Die seien zwar oft nicht auf den großen Vermittlungs­plattformen buchbar. Bei diesen Anbietern gelte aber meist noch der Grundsatz: erst Auto, dann Geld.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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