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Mietrecht | 18.08.2016

Miet­minderung

Mit Graffiti beschmierte Hauswand berechtigt nicht automatisch zur Miet­minderung

Entscheidend für mögliche Miet­minderung sind Umfang der Graffiti und örtlichen Verhältnisse

Graffiti an Hauswänden finden manche Mieter nicht schön. Allerdings sind die Malereien in diesen Fällen nicht automatisch ein Grund, die Miete zu mindern. Entscheidend sind hierbei immer der Umfang der Graffiti und die örtlichen Verhältnisse.

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Wohngegend entscheidet über hinzunehmendes Maß an Beeinträchtigungen durch Graffiti

Erst wenn die Fassaden in einem erheblichen Umfang durch Graffiti bedeckt sind und hierdurch das orts­übliche Maß überschritten ist, kann der Mieter die Miete mindern. Dies ist immer dann der Fall, wenn das Gebäude durch das Graffiti einen verwahrlosten Eindruck macht. In Wohn­gegenden, in denen Graffiti eher unüblich sind, können jedoch auch schon kleinere Schmierereien das hinzunehmende Maß an Beeinträchtigungen überschreiten. In diesem Fall können Mieter auch verlangen, dass die Bilder beseitigt werden.

Vom Vermieter zur optischen Gestaltung der Fassade beauftragtes Graffiti berechtigt nicht zur Mietminderung

Unabhängig davon berechtigen Graffiti, die von dem Vermieter zur beauftragt worden sind, nicht zu einer Miet­minderung. Denn die äußere Gestaltung steht dem Vermieter frei, soweit diese nicht objektiv eine Verunstaltung darstellt.

Siehe auch:

Quelle: dpa/DAWR/kg
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