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Schulrecht und Verwaltungsrecht | 05.03.2020

Schul­pflicht und Coronavirus

Müssen Kinder trotz Coronavirus-Angst zur Schule gehen?

Nur die Schließung der Schule entbindet vom der Schul­pflicht

Das Coronavirus bereitet vielen Eltern Sorgen. Manche würden ihr Kind am liebsten zu Hause behalten und nicht zur Schule schicken, damit es sich nicht ansteckt. Aber dürfen sie das überhaupt?

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Das neuartige Coronavirus hat bereits dazu geführt, dass Schulen in Deutschland zwischen­zeitlich schließen mussten. Spätestens wenn es im Umfeld erste Verdachts­fälle gibt, dürften sich manche Eltern fragen: Darf ich mein Kind zu Hause lassen und nicht zur Schule schicken, um es vor einer Ansteckung mit Sars-CoV-2 zu schützen?

Die Rechtslage ist eindeutig

Ganz unabhängig davon, was medizinisch sinnvoll ist, ist die Rechtslage dazu eindeutig: „Nein, das dürfen Eltern nicht“, sagt Wilhelm Achelpöhler, Fachanwalt für Verwaltungs­recht in Münster.

Schulpflicht trotz Coronavirus

Das gilt jedenfalls bei schul­pflichtigen Kindern. „Solange sich das Gesundheits­amt oder die Schule nicht entscheiden, die Schule zu schließen, müssen Kinder da hingehen“, erklärt er. Eine Ausnahme von der Schul­pflicht besteht, wenn das Kind krank ist.

Bei Verletzung der Schulpflicht droht ein Bußgeld

„Wer sich nicht an die Schul­pflicht hält, dem droht theoretisch ein Bußgeld“, erläutert Wilhelm Achelpöhler, Fachanwalt für Verwaltungs­recht in Münster. Bei häufigerem Fehlen kann dies bei 200 Euro liegen. In Extremfällen kann sogar das Sorgerecht bei der Verletzung der Schul­pflicht eingeschränkt werden.

Für Kita-Kinder liegt die Entscheidung bei den Eltern

Anders sieht es bei kleineren Kindern aus, die noch in die Kita gehen. „Da können Eltern selbst entscheiden, ob sie ihr Kind hinschicken oder nicht“, sagt der Fachanwalt.

Ob es jedoch für das Kind das Beste ist, wenn es zu Hause allein mit ängstlichen Eltern sitzt, sei natürlich eine andere Frage. „Aber das muss dann eben jeder selbst entscheiden.“

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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