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Arbeitsrecht | 16.09.2019

Heimarbeit

Müssen bei der Arbeit im Home-Office feste Arbeits­zeiten eingehalten werden?

Weisungs­recht des Arbeit­gebers gilt grund­sätzlich auch für das Home-Office

Mit der Arbeit im Home-Office verbinden Arbeit­nehmer häufig mehr Flexibilität. Mal einen Arzttermin dazwischen schieben oder nachmittags zum Kita-Fest der Kinder - und abends wieder E-Mails beantworten. Oder müssen Arbeit­nehmer im Home-Office festge­schriebene Arbeits­zeiten einhalten?

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„Home-Office ist keine Entgrenzung von Regeln, die für das Arbeits­leben gesetzlich fest­geschrieben sind“, erklärt dazu Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh. Die Arbeits­zeiten willkürlich zu wählen und etwa bis spät nachts zu arbeiten, um morgens um 7:00 Uhr wieder anzufangen, sei dementsprechend „nicht gesetzeskonform“. Das Weisungs­recht des Arbeit­gebers gelte auch für das Home-Office. Dass ein Home-Office keine arbeits­zeitlichen Freiräume schaffe, diene auch dem Schutz der Arbeit­nehmer.

Vorgaben aus Arbeitszeitgesetz sind einzuhalten

Daher gilt: „Es gibt Ruhezeiten und es gibt Arbeits­zeit­vorgaben, die im Gesetz fest­geschrieben sind“, sagt Rechtsanwalt Schipp. Der Arbeitgeber könne zwar für das Home-Office gewisse Freiräume schaffen, die Vorgaben aus dem Arbeitszeit­gesetz müssen dabei aber stets eingehalten werden. Dazu zählt mitunter auch das Sonntags­arbeits­verbot.

Arbeitgeber müsste Einhaltung von Arbeitszeiten stichprobenartig prüfen

Neben dem Arbeitszeit­gesetz gelten zudem die üblichen betrieblichen Arbeits­zeiten für das Home-Office. „Und auch wenn das in der Realität längst nicht immer so gehandhabt wird, müsste der Arbeitgeber die Einhaltung von Arbeits­zeiten eigentlich stich­proben­artig prüfen“, so Rechtsanwalt Schipp.

Betriebsrat hat Mitbestimmungsrecht

Zum Teil regeln Unternehmen das auch technisch. Dann haben Beschäftigte, die von zu Hause aus arbeiten, zu einer bestimmten Uhrzeit zum Beispiel keinen Zugriff mehr auf Postfach oder Server. Bei Unternehmen mit Betriebs­räten hat dieser zudem bei der Lage der Arbeitszeit ein Mit­bestimmungs­recht - etwa wenn es um Gleitzeit, Kern­arbeits­zeiten oder flexible Arbeitszeit­gestaltung geht. „Diese Regelungen gelten dann auch für die Arbeit im Home-Office“, ergänzt der Fachanwalt.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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