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Arbeitsrecht | 16.11.2022

Arbeits­unfähigkeit

Müssen sich Beschäftigte in jedem Fall persönlich krankmelden?

Auch Angehörige sowie Kolleginnen oder Kollegen können den Arbeitgeber über die Arbeits­unfähigkeit informieren

Fühlen sich Beschäftigte krank und können nicht zur Arbeit kommen, müssen sie zunächst ihren Arbeitgeber informieren. Aber muss das unbedingt persönlich erfolgen?

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Wer so richtig krank ist, will sich eigentlich nur im Bett verkriechen. Beschäftigte müssen dennoch zunächst ihrem Arbeitgeber Bescheid geben, dass sie nicht zur Arbeit kommen können. Muss das immer der persönliche Anruf beim Vor­gesetzten sein oder können das auch andere Personen übernehmen?

Zunächst einmal gilt

Im Gesetz ist die sogenannte Anzeige­pflicht festgelegt. Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer sind also dazu verpflichtet, eine Arbeits­unfähigkeit und deren voraus­sichtliche Dauer unverzüglich ihrem Arbeitgeber zu melden.

Auch Angehörige können Arbeitgeber informieren

„Eine besondere Form ist nicht vorgesehen“, erklärt Jürgen Markowski, Fachanwalt für Arbeits­recht in Offenburg. Die Mitteilung könne mündlich, telefonisch, per SMS, per Fax oder per E-Mail erfolgen. Und: Laut Markowski können auch Angehörige sowie Kolleginnen oder Kollegen den Arbeitgeber über die Arbeits­unfähigkeit informieren.

Wichtig sei, dass der Arbeitgeber informiert wird - denkbar sind also Geschäfts­leitung, Personal­abteilung oder unmittelbarer Vorgesetzter, wenn der zur Entgegen­nahme befugt ist. „Eine Mitteilung an den Betriebsrat, die Telefon­zentrale oder den Pförtner reicht natürlich nicht aus.“

Vorsicht bei „Boten“

Andere Personen können dem Fachanwalt zufolge aber als Boten beauftragt werden, den Arbeitgeber zu informieren. Der Haken: „Geht das schief, weil zum Beispiel vergessen wird, die Mitteilung vor Dienst­beginn zu übermitteln, fällt das auf die erkrankte Person zurück.“

Dann liege keine ordnungs­gemäße Mitteilung vor. Das kann aber wichtig sein: Wer als Beschäftigter wiederholt gegen die Anzeigen­pflicht verstößt, kann im schlimmsten Fall und nach ent­sprechender Abmahnung auch verhaltens­bedingt gekündigt werden.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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