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Immobilienrecht und Mietrecht | 17.11.2017

Hausmusik

Musizieren in der Mietwohnung: Verbot von Hausmusik im Mietvertrag ist unzulässig

Häusliches Musizieren in Zimmerlautstärke ist ebenso erlaubt wie Benutzung von Fernseh- oder Radioapparaten

Musizieren in Zimmerlautstärke ist in Mietwohnungen erlaubt. Das bedeutet: Ist im Mietvertrag Hausmusik grundsätzlich verboten, ist das unzulässig. Denn nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs stört Hausmusik nicht mehr als Fernsehen und Radio (Az.: V ZB 11/98).

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Musizieren nur zu bestimmten Zeiten erlaubt

Allerdings können Instrumente wie Trompete, Klavier oder Geige schnell die Grenze der Zimmerlautstärke übersteigen. In diesem Fall sollte besser nur außerhalb der üblichen Ruhezeiten und nicht länger als zwei Stunden am Tag gespielt werden.

Die Rechtslage

Gerichte machen in Streitfällen zwischen einzelnen Instrumenten durchaus einen Unterschied. Klarinette und Saxofon zum Beispiel darf nach Ansicht des Oberlandesgerichts Karlsruhe zwei Stunden täglich, sonntags nur eine Stunde gespielt werden (Oberlandesgericht Karlsruhe, Urteil vom 13.04.1988, Az. 6 U 30/87). Das Bayerische Oberlandesgericht entschied hingegen im Hinblick aufs Klavierspielen, dass hier bis zu drei Stunden täglich in Ordnung sind (Az.: 2 Z BR 55/95), wobei am Wochenende etwas weniger in die Tasten gehauen werden darf.

Qualität der Hausmusik ist nicht entscheidend

Ein wichtiger Punkt: Egal ob Berufs- oder Hobbymusiker, egal ob Blockflöte oder Tuba - die Qualität der Hausmusik ist nicht entscheidend. Denn auch hochwertige, professionelle Musik kann von Nachbarn als störend empfunden werden, befand das Landgericht Düsseldorf (Az.: 22 S 574/89).

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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