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Arbeitsrecht | 22.09.2021

Kündigung

Muss der Arbeitgeber die Kündigung bestätigen?

Bestätigung durch Arbeitgeber gesetzlich nicht vorgesehen

Es kann vorkommen, dass Beschäftigte ihre Kündigung einreichen - und keinerlei Reaktion vom Arbeitgeber erhalten. Was dann? Müssen sich Betroffene um eine Bestätigung bemühen?

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Die Kündigung ist längst eingereicht, doch der Chef reagiert nicht. Was jetzt? Müssen Arbeitgeber die Kündigung bestätigen? „Im Gesetz ist das so nicht vorgesehen“, sagt Johannes Schipp, Fachanwalt für Arbeits­recht in Gütersloh. Die Kündigung sei eine einseitige empfangs­bedürftige Willens­erklärung. Einseitig bedeutet in diesem Fall: „Der Arbeit­nehmer erklärt seine Kündigung ganz alleine“, so Schipp.

Bestätigung durch Arbeitgeber nicht notwendig

Da es sich aber um eine empfangs­bedürftige Willens­erklärung handelt, müssen Arbeit­nehmer darauf achten, dass ihr Arbeitgeber die Kündigung auch wirklich in die Hände bekommt. „Das muss der Arbeitgeber nicht von sich aus bestätigen“, stellt Schipp klar.

Am besten den Eingang der Kündigung bestätigen lassen

Arbeit­nehmer seien gut beraten, darauf zu achten, dass der Arbeitgeber den Eingang der Kündigung abzeichnet. Weigert sich dieser, sollten Arbeit­nehmer dies im besten Fall auf andere Weise sicher­stellen.

Kündigung am besten per Einwurfeinschreiben versenden

Damit sie den Zugang ihrer Kündigung später nachweisen können, empfiehlt Schipp: „Die Kündigung per Einschreibe­brief, am besten per Einwurf­einschreiben versenden.“ Oder man lasse sich den Empfang durch Zeugen bestätigen. Das sei wichtig, falls es nach der Kündigung zu Konflikten kommt. Gibt es keinen Nachweis, dass der Arbeit­nehmer die Kündigungs­frist eingehalten hat, können im Zweifel sogar Schadener­satz­pflichten auf ihn zukommen.

Arbeitnehmer muss Zugang der Kündigung nachweisen

Der Arbeitgeber könne dann etwa behauptet, dass der Arbeit­nehmer die Kündigungs­frist nicht eingehalten und deswegen ein wichtiges Projekt nicht mehr fertiggestellt habe. „Dann muss ich als Arbeit­nehmer gegebenenfalls nachweisen, dass meine Kündigung zugegangen ist.“

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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