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Arbeitsrecht | 30.03.2020

Homeoffice

Muss ich trotz Corona-Pandemie weiter zur Arbeit kommen?

Fragen und Antworten im Überblick

Alle sollen zu Hause bleiben. Und Ihr Betrieb verlangt immer noch, dass Sie ins Büro kommen, obwohl das Arbeiten im Homeoffice möglich wäre? Dagegen können Arbeit­nehmer wenig tun.

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Viele Beschäftigte arbeiten aufgrund der Corona-Pandemie aktuell im Homeoffice. Einige sind aber trotzdem weiter dazu angehalten, ins Büro zu kommen - auch wenn sie theoretisch die Möglichkeit hätten, von zu Hause aus zu arbeiten. Können sie das dann von ihrem Chef verlangen?

Müssen Arbeitgeber jetzt nicht Homeoffice anordnen

Nein. Einen allgemeinen Anspruch auf Homeoffice gibt es nicht. Solange der Arbeitgeber also keine entsprechende Vereinbarung mit den Mitarbeitern getroffen hat und auch in Betriebs­vereinbarung oder im Tarif­vertrag nichts anderweitig geregelt ist, müssen Beschäftigte weiterhin zur Arbeit kommen. Wer nicht erscheint, kann abgemahnt und bei wieder­holtem Fehlen gekündigt werden.

Einen Anspruch auf Homeoffice können aber Menschen mit Behinderungen oder Vorerkrankungen haben, für die im Betrieb oder auf dem Weg zur Arbeit ein besonderes Risiko besteht.

Nachdem inzwischen in allen Bereichen und Branchen die theoretische Möglichkeit besteht, sich bei Kollegen oder Kolleginnen anzustecken, müssen in jedem Betrieb aber entsprechende Hygiene- und Abstands­regeln eingehalten werden, erklärt Wolfhard Kohte, Professor an der Martin-Luther-Uni­versität Halle-Wittenberg. Er befasst sich unter anderem mit Arbeits-, Unternehmens- und Sozialrecht.

Müssen sich Beschäftigte dem Risiko aussetzen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen?

Auch die potenzielle Gefahr, sich bei der Nutzung öffentlicher Verkehrs­mittel mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken, ist kein generelles Argument für Arbeit­nehmer, nicht am Arbeits­platz zu erscheinen. „Das Wegerisiko ist Problem der Beschäftigten“, erklärt Wolfhard Kohte, Professor an der Martin-Luther-Uni­versität Halle-Wittenberg. „Und aktuell ist die Situation nicht so, dass man gar nicht mehr auf die Straße gehen kann.“ Bleiben die aktuellen Regelungen bestehen, sei es für Beschäftigte in der Regel zumutbar, für den Arbeitsweg weiterhin das Haus zu verlassen.

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Und was gilt für Menschen mit Vorerkrankungen?

Menschen mit Vorerkrankungen, die zu besonderen Risiken bei einer Infektion führen, wie zum Beispiel Asthma, haben laut Wolfhard Kohte, Professor an der Martin-Luther-Uni­versität Halle-Wittenberg Anspruch auf besonderen Schutz. Wer etwa im Einzel­handel tätig ist, kann etwa vom Arbeitgeber verlangen, an einem anderen Arbeits­platz mit verringertem Kunden­kontakt zu arbeiten, zum Beispiel im Lager oder im Büro ohne Kunden­kontakt. Daneben hat diese Gruppe auch einen Anspruch auf Homeoffice.

In Einzel­fällen kann es sein, dass Menschen mit Vorerkrankungen nach ärztlicher Beratung eine Arbeits­unfähigkeit bescheinigt wird. Die Arbeits­pflicht entfällt dann.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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