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Arbeitsrecht | 03.05.2021

Corona-Pandemie

Muss ich während meiner Quarantäne arbeiten?

Arbeit­nehmer müssen dann gegebenenfalls auch im Homeoffice Aufgaben übernehmen

Sie kann in der Corona-Pandemie fast jeden und jede treffen: Die Anordnung zur häuslichen Quarantäne. Aber müssen Beschäftigte dann auf Anweisung von zu Hause arbeiten? Welche Aufgaben sind zulässig?

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Wer in der Corona-Pandemie als Kontakt­person einer positiv auf das Virus getesteten Person gilt, muss in häusliche Quarantäne.

Home-Office trotz Quarantäne

Für manche Beschäftigte bedeutet das: Sie können nicht zur Arbeit kommen, weil die Tätigkeit vor Ort im Betrieb stattfindet, obwohl sie grund­sätzlich arbeits­fähig sind. Können Arbeitgeber ihre Arbeit­nehmerinnen und Arbeit­nehmer dann dazu verpflichten, von zu Hause aus zu arbeiten? Und welche Aufgaben dürfen einem dort auferlegt werden?

grund­sätzlich sieht Paragraf 28b (Abs. 7) des Infektions­schutz­gesetz (IFSG) seit Einführung der „Bundesweiten Notbremse“ nun vor, dass Arbeit­nehmer ein Angebot auf Homeoffice annehmen müssen, wenn keine Gründe dagegen sprechen. „Dies würde auch bei einer Quarantäne gelten“, sagt Nathalie Oberthür, Fach­anwältin für Arbeits­recht in Köln. „Anderenfalls würde der Arbeit­nehmer nicht arbeiten, dann aber auch kein Gehalt bekommen.“ Dann steht Beschäftigten aber eine Ent­schädigung nach dem Infektions­schutz­gesetz zu.

grundsätzlich gilt

Inhaltlich können dem Arbeit­nehmer laut Nathalie Oberthür, Vorsitzende des Ausschusses Arbeits­recht im Deutschen Anwalt­verein (DAV), auch alle Tätigk­eiten zugewiesen werden, die der Arbeits­vertrag vorsieht.

Gegebenenfalls müssen Beschäftigte also auch andere Aufgaben übernehmen als sonst vielleicht üblich. grund­sätzlich gilt aber: Geringerwertige Aufgaben sind in der Regel nicht zulässig, sie müssen zum Beispiel in Hierarchie und Gehalts­stufe vergleichbar sein.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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