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Arbeitsrecht | 08.10.2019

Kündigung

Mythos oder zulässig: Kann einem Mitarbeiter während einer Krankheit gekündigt werden?

Krank­schreibung schützt nicht vor Kündigung

Ein Mitarbeiter fällt aus, weil er krank ist. Dann wird ihm gekündigt. Zu Unrecht, vermuten viele. Warum das ein Mythos ist, erklärt ein Arbeits­rechtler.

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Wer etwa wegen einer Operation im Job länger ausfällt, hat meist schon genug Sorgen. Da möchte man sich nicht noch zusätzlich Gedanken über seinen Arbeits­platz machen müssen. Aber darf ein Arbeitgeber einem Mitarbeiter kündigen, während dieser krank ist?

Kündigung wegen der Krankheit zulässig

Arbeits­rechtlich sei das eine „absurde“ Frage, sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeits­recht aus Berlin. „Da es in der DDR nicht möglich war, hält sich der Irrglaube bis heute“, sagt er. Also ganz klar: Ein Mitarbeiter kann auch während der Krankheits­phase gekündigt werden. Es gäbe kein Gesetz, das dies verbiete. Probleme gebe es vielmehr bei der Frage, ob ein Arbeitgeber einem Arbeit­nehmer wegen der Krankheit kündigen darf, die Krankheit also ein ausreichender Kündigungs­grund sei.

Kündigung während Krankheit nur selten anfechtbar

Bredereck zufolge gibt es nur wenige Ausnahmen, bei dem eine Kündigung während einer Krankheit allein aus diesem Grund arbeits­rechtliche Relevanz hat. „Das sind Diskriminierungs­tatbestände, manchmal kann die Kündigung auch treuwidrig sein“, so der Fachanwalt. So zum Beispiel, wenn der Arbeitgeber dem Arbeit­nehmer die Kündigung direkt bei Kenntnis­nahme von einem Arbeits­unfall des Arbeit­nehmers überreiche.

Ein Beispiel

Der Fachanwalt nennt den Fall eines Paketboten, der nach einem unverschuldeten Fahrrad­unfall während der Arbeitszeit mit dem Kranken­schein zurück an den Arbeits­platz kehrte und direkt die Kündigung ausgehändigt bekam. „Solche Fälle sind aber selten und eine Absicht des Arbeit­gebers schwierig nach­zuweisen“, so der Fachanwalt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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