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Bankrecht, Kapitalanlagenrecht und Schadensersatzrecht | 08.11.2016

Bauspar­vertrag

Nach BGH-Urteil zu unzulässigen Gebühren beim Bausparvertrag: Wie Sie sich als Bausparer Ihr Geld zurückholen

Geld zurück von der Bauspar­kasse / Drei wichtige Schritte wie Bausparer ihr Geld zurück­erhalten

(Bundesgerichtshof, Urteil vom 08.11.2016, Az. XI ZR 552/15)

Was bei Konsumenten­krediten gilt, gilt auch für Bauspar­verträge: Darlehens­gebühren sind unzulässig. Das hat der Bundes­gerichts­hof (BGH) entschieden (Az.: XI ZR 552/15). „Betroffene Bausparer können die gezahlten Gebühren nun zurück­fordern“, erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucher­zentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. „Und zwar mit Zinsen.“

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Gebühr zurückfordern:

Ob ein Bauspar­kunde die Gebühr gezahlt hat, geht in der Regel aus seinen Vertrags­unterlagen hervor. „Wurde das Entgelt bezahlt, sollten Sie es schriftlich von Ihrer Bauspar­kasse zurück­fordern“, sagt Niels Nauhauser von der Verbraucher­zentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. Zusätzlich könnten auf diesen Betrag Zinsen geltend gemacht werden. Niels Nauhauser von der Verbraucher­zentrale Baden-Württemberg in Stuttgart zufolge sollten Kunden hier ihren Darlehens­zins ansetzen. Am besten ist es, den Brief per Einschreiben zu schicken, damit er auch sicher ankommt.

Hartnäckig bleiben:

Nicht jeder Forderung wird sofort entsprochen. „Manche Anbieter versuchen, berechtigte Ansprüche abzuwehren“, hat Niels Nauhauser von der Verbraucher­zentrale Baden-Württemberg in Stuttgart beobachtet. „Sie sollten aber nicht locker lassen und Widerspruch einlegen.“ Helfen kann in diesem Fall auch der Ombudsmann der Bauspar­kassen. „Oder Sie holen Rechts­beratung ein.“

Verjährung beachten:

Die Frage der Verjährungs­fristen ist noch nicht endgültig geklärt. Häufig verjähren Ansprüche nach drei Jahren. Das heißt: „Kunden, die ihr Darlehen 2013 bekommen haben, sollten aber auf der sicheren Seite sein“, erklärt Markus Feck von der Verbraucher­zentrale Nordrhein-Westfalen. Sie müssten allerdings bis spätestens 31. Dezember tätig werden, um ihre Ansprüche nicht zu verlieren. „Ein Verfahren beim Ombudsmann zum Beispiel hemmt diese Verjährung.“ Kunden, die ihr Darlehen erst 2014 oder später bekommen haben, haben noch ein wenig mehr Zeit.

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Quelle: dpa/DAWR/ab

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