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Mietrecht | 01.02.2016

Mietkaution

Nach Beendigung des Miet­verhältnisses muss Kaution in der Regel binnen einer Sechs-Monats-Frist zurück­gezahlt werden

Für Nach­zahlungen aus der Betriebs­kosten­abrechnung darf Kaution anteilig auch länger zurück behalten werden

Endet ein Miet­verhältnis, muss der Vermieter seinem Mieter die Kaution zurück­geben. Das gilt auf jeden Fall dann, wenn der Vermieter keine Ansprüche mehr gegen den Mieter hat.

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Für Rückzahlung der Kaution gilt Sechs-Monats-Frist

Die Kaution darf der Vermieter bis zu sechs Monate nach Vertrags­ende behalten, wenn er sie noch für ausstehende Zahlungen oder Reparaturen benötigt. Um Nach­zahlungen für Betriebs­kosten zu begleichen, darf er einen Teil der Kaution sogar noch länger zurück­halten. Den Rest muss er dem Mieter auf jeden Fall binnen der Sechs-Monats-Frist zurück­zahlen.

Schäden an Mietwohnung und zulässige Schönheitsreparaturen dürfen aus Kaution beglichen werden

Grund­sätzlich kann er die Kaution für alle noch offenen Rechnungen verwenden, die sich aus dem Miet­verhältnis ergeben. Neben nichtgezahlten Mieten und Betriebs­kosten kann er damit also auch Schäden an der Wohnung beseitigen, sowie Ausgaben für Schönheits­reparaturen begleichen, die der Mieter nicht vorgenommen hat.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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