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Arbeitsrecht | 24.08.2022

Arbeit und Freizeit

Nach Partyvideo drohen keine Job-Konsequenzen

Außer­dienstliches Verhalten ist Privat­angelegenheit

Das Partyvideo von Finnlands Minister­präsidentin mögen manche für anstößig halten. Aber was, wenn ganz normale Arbeit­nehmer ausgelassen feiern und ein Video davon im Betrieb die Runde macht?

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Arbeit und Freizeit sind zwei verschiedene Paar Schuhe. „In seiner Freizeit kann der Arbeit­nehmer das machen, was er möchte“, sagt Prof. Michael Fuhlrott, Fachanwalt für Arbeits­recht in Hamburg.

Partyvideo ohne arbeitsrechtliche Konsequenzen

Jeder darf also feiern, so viel er will. Auch wenn die Kollegen oder die Chefin das mitkriegen sollten. Ein Partyvideo, sogar wenn dort erheblicher Alkohol­konsum zu sehen sei, darf daher keine arbeits­rechtlichen Konsequenzen haben, erklärt Anwalt Fuhlrott.

Straftat ist Sache der Polizei

Das Ganze geht sogar so weit, dass eine in der Freizeit begangene Straftat erstmal nichts mit der Arbeit zu tun hat. Hier sind Polizei und Staats­anwaltschaft zuständig.

Ausnahme: Arbeitsverhältnis ist betroffen

Ausnahme: Das Verhalten wirkt sich auf die Arbeits­leistung aus oder kann auf den Arbeitgeber zurückfallen. Etwa dann, wenn jemand in Dienst­kleidung eine Scheibe einschlägt oder wenn in sozialen Medien im Zusammenhang mit rassistischen Äußerungen der Firmenname fällt.

Je höher die Position, desto mehr Rücksicht ist geboten

Je höher ein Arbeit­nehmer im Betrieb steht, desto größer ist laut Fuhlrott allerdings seine Loyalitäts­pflicht und desto massiver ein möglicher Autoritäts­verlust. Auf der anderen Seite darf auch ein Arbeitgeber nicht ins Blaue hinein die sozialen Medien nach anrüchigen Videos oder Äußerungen durchforsten.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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