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Steuerrecht | 18.05.2021

Umzug

Nach Umzug: Das Finanzamt am aktuellen Wohnsitz ist zuständig

Bisheriges Finanzamt die neue Anschrift und geänderte Zuständigkeit mitteilen

Wer umzieht, muss sich die Adresse des zuständigen Finanzamtes raussuchen. Denn das alte ist nicht mehr für die Steuer­erklärung zuständig. Dessen Briefe sollte man dennoch nicht ignorieren.

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Früher oder später zieht fast jeder einmal um. Gerade wenn man von einer Stadt in eine andere oder innerhalb einer Großstadt umzieht, ist dann meist ein anderes Finanzamt zuständig.

Zuständigkeit des Finanzamts richtet sich nach Ihrem aktuellen Wohnort

„Irritationen gibt es bei den Steuer­pflichtigen immer wieder, ab wann das neue Finanzamt zuständig ist, da die Einkommen­steuerer­klärungen ja stets nachträglich gemacht werden“, weiß Jana Bauer vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine in Berlin aus Erfahrung.

Generell gilt, dass immer das Finanzamt zuständig ist, in dessen Bezirk der Steuer­pflichtige seinen Wohnsitz hat, und zwar ab dem Zeitpunkt, ab dem der Steuer­pflichtige dort wohnt.

„Ist der Steuer­pflichtige beispiels­weise im Mai 2021 umgezogen und will er seine Steuer­erklärungen 2018, 2019 und 2020 abgeben, muss er sie an das neue Finanzamt schicken“, erklärt Bauer. Welches Finanzamt in den Jahren 2018, 2019 und 2020 das Wohnsitz­finanzamt und damit zuständig gewesen ist, spielt grund­sätzlich keine Rolle mehr.

Schreiben des alten Finanzamtes nicht ignorieren

Aus Sicht des Finanzamtes tritt der Zuständigkeits­wechsel aber erst dann ein, wenn es vom Umzug erfährt. „Erreicht den Steuer­pflichtigen aus dem Post­nachsende­auftrag nach dem Umzug noch ein Schreiben des bisherigen Finanzamtes, muss er darauf reagieren und kann sich nicht darauf berufen, dass das Finanzamt gar nicht mehr zuständig ist“, gibt Bauer zu bedenken.

Dann sollte man dem bisherigen Finanzamt zumindest die neue Anschrift und geänderte Zuständigkeit mitteilen. Wenn der Steuer­pflichtige seine Einkommen­steuerer­klärungen beim neuen Finanzamt einreicht, muss er angeben, welches Finanzamt bisher zuständig war und wie seine Steuer­nummer dort lautete. Das neue Finanzamt bekommt dann die erforderlichen Daten und Unterlagen vom bisherigen Finanzamt.

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Steuer-Id bleibt gleich

Wenn nach dem Umzug ein neues Finanzamt zuständig ist, gilt auch die bisherige Steuer­nummer nicht mehr. Lediglich die Steuer-Identifikations­nummer bleibt ein Leben lang un­verändert. „Beim neuen Finanzamt kann man die Einkommen­steuerer­klärungen aber problemlos ohne Steuer­nummer einreichen“, gibt Bauer Entwarnung.

Die gesonderte Beantragung einer Steuer­nummer zur Abgabe der Einkommen­steuer­erklärung ist nicht erforderlich, da diese vom neuen Finanzamt automatisch zugewiesen wird.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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