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Bankrecht und Kapitalanlagenrecht | 27.02.2019

Geldanlagen

Nachhaltige Investments auch für Kleinanleger: So investieren Anleger mit gutem Gewissen

Wichtige Antworten auf Fragen zum Thema Geldanlage

Mit Geld kann man viel bewegen. Doch dazu muss man kein Milliardär sein. Auch Klein­anleger können mit ihrem Geld Gutes tun. Sie müssen es nur nachhaltig investieren.

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Rendite einfahren und dabei noch etwas für die Umwelt oder eine bessere Gesellschaft tun? Wem das wichtig ist, der kann sein Geld nachhaltig investieren. Das Problem: Was genau nachhaltig ist, ist nicht definiert. Wie findet man also entsprechende Angebote oder Geld­institute?

Was sind nachhaltige Geldanlagen?

„Nachhaltige Geldanlagen ergänzen die klassischen Kriterien der Rentabilität, Liquidität und Sicherheit um ökologische, soziale und ethische Bewertungs­punkte, wie Aspekte guter Unternehmens­führung“, erklärt Claudia Tober vom Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG). Waffen­händler, Ölkonzerne, Unternehmen, die Kinder für sich arbeiten lassen, werden bei diesen Geldanlagen ausgeschlossen.

Das Problem dabei sind aber die Bewertungs­kriterien. Eine einheitliche Definition gibt es nicht, da Begriffe wie „nachhaltige“, „ökologische“, „soziale“ oder „klima­freundliche“ Geldanlage gesetzlich nicht geschützt sind, ergänzt Anke Behn von der Verbraucher­zentrale Bremen.

Wie genau wird nachhaltig investiert?

Grund­sätzlich gibt es verschiedene Vorgehens­weisen. Neben dem Ausschluss ganzer Bereiche wie der Kernenergie, Öl oder Rüstung können bestimmte positive Kriterien angesetzt werden. „In einem solchen Fall wird bewusst in Unternehmen investiert, die zum Beispiel im Bereich der erneuer­baren Energien tätig sind oder sich durch soziales Engagement auszeichnen“, führt Anke Behn aus.

Beim Best-in-Class-Ansatz wiederum werden Unternehmen einer Branche ausgewählt, die im Branchen­vergleich besonders umwelt­freundlich oder sozial­verträglich sind. Da hierbei Grund­sätzlich keine Branche ausgeschlossen wird, kann es so auch Investitionen in Wirtschafts­zweige wie die Atom-, Waffen- oder Öl­industrie geben.

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Wie kann ich die Investitionen überprüfen?

Sicherheit findet der Anleger in den Unterlagen der Anbieter. Darin sollte stehen, in welche Branchen oder Projekte die Gelder fließen. Je konkreter das erklärt wird, desto besser. Ansonsten gilt: nachfragen.

Das Forum für nachhaltige Geldanlagen vergibt ein Güte-Siegel. Vergeben wird es nur an Fonds, die bestimmte Mindest­kriterien erfüllen. „Festgelegt sind die Einhaltung von Arbeits- und Menschen­rechten, Umwelt­schutz, Waffen und Korruptions­bekämpfung“, erklärt Claudia Tober. Neben der Offenlegung der Nach­haltigkeits­strategie, erwartet der Verband Transparenz gegenüber dem Anleger.

Gibt es auch nachhaltige Geldinstitute?

Ja, durchaus, erklärt Karin Baur von der Stiftung Warentest. Nachhaltige Banken arbeiten häufig nach Ausschluss­kriterien und investieren nicht in Waffen und Rüstung, Kinder­arbeit, Arbeits­rechts­verletzungen oder Atomkraft. Stattdessen werden Kredite bevorzugt in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Pflege sowie Erneuerbare Energien vergeben. Ökologisches Bauen und Energie­spar­maßnahmen sind weitere Schwer­punkte des Kredit­geschäfts. Bei kirchlichen Banken kommen Investitionen in diese Geschäfts­felder hinzu.

Welche Unterschiede gibt es bei den Produkten?

Die Produkt­palette unter­scheidet sich in der Regel kaum von der konventioneller Geldhäuser. „Im Grund genommen findet man alles, was man bei anderen Banken auch findet, vom Tagesgeld, übers Sparbuch bis zum Girokonto“, erläutert Karin Baur. Neben klassischen Bank­einlagen wie Sparbuch, Tagesgeld, Festgeld oder Sparbrief bieten die Institute zum Beispiel auch Versicherungen.

Ethisch-ökologische Investment­fonds sind ebenfalls oft zu haben. „In Deutschland sind laut Sustainable Business Institute 509 nachhaltige Fonds zugelassen, davon 237 Aktienfonds“, sagt Claudia Tober. Inzwischen gibt es auch nachhaltige börsen­gehandelte Indexfonds (ETFs).

Allerdings ist das Produkt­angebot bei manchen Banken mit Nach­haltigkeits­standards nach Angaben der Verbraucher­zentrale Bremen aber begrenzt. Das sollten interessierte Kunde vorher überprüfen.

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Was sollten Anleger generell bei nachhaltigen Anlagen beachten?

Im Prinzip gelten dieselben Regeln wie bei allen Investitionen: breit streuen und auf die Kosten achten. „Am besten man kauft Fonds, die weltweit investieren“, sagt Karin Baur. Wer nachhaltig investiert, muss keinen Rendite­verlust hinnehmen. „Die Rendite bei Tagegeld ist vergleichbar mit der anderer Filial­banken“, sagt Karin Baur. Auch nachhaltige Fonds können beim Rendite­vergleich mithalten.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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