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Steuerrecht | 11.08.2020

Mehrwert­steuer­senkung

Neue Grenze für abschreibbare Wirtschafts­güter

Das sollten Sie jetzt wissen

Die Mehrwert­steuer­senkung soll den Absatz von Waren ankurbeln. Wer jetzt gekaufte Arbeits­mittel absetzen will, muss bedenken: Der Bruttopreis darf nicht zu hoch sein.

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Arbeits­mittel, die mehrere Jahre beruflich genutzt werden, dürfen dennoch vollständig im Jahr der Anschaffung als Werbungs­kosten angesetzt werden. Die Voraussetzung: Sie bleiben unterhalb eines bestimmten Grenz­betrages. Dieser ändert sich nun durch die vorübergehende Mehrwert­steuer­senkung.

Regelung gilt auch für Arbeitnehmer und Vermieter

Die Regelung gilt nicht nur für Unternehmer, sondern auch für Arbeit­nehmer und Vermieter. „Seit dem Jahr 2018 beträgt dieser Grenzbetrag 952 Euro je Wirtschafts­gut“, erklärt Erich Nöll, Geschäfts­führer beim Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine in Berlin. Es handelt sich dabei um einen Brutto­betrag, also den Betrag inklusive Umsatz­steuer.

Neue Grenze für abschreibbare Wirtschaftsgüter

Im Einkommen­steuer­gesetz ist jedoch der Nettobetrag von 800 Euro verankert. „Für Anschaffungen ab dem 1.7.2020 bis zum 31.12.2020 gilt jedoch der verringerte Umsatz­steuersatz von 16 Prozent. Im Ergebnis sinkt damit die Grenze für sogenannte gering­wertige Wirtschafts­güter von 952 auf 928 Euro“, rechnet Nöll vor.

Lieferungszeitpunkt ist entscheidend

Wichtig: Für die Anwendung des Umsatz­steuer­satzes ist der Leistungs­zeitpunkt maßgeblich. Hat zum Beispiel ein Arbeit­nehmer im Juni 2020 einen Laptop oder ein Notebook für 949 Euro bestellt, aber die Lieferung erfolgte erst im Juli 2020, muss der Laptop oder das Notebook über die gewöhnliche Nutzungs­dauer von drei Jahren abgeschrieben werden. Wäre die Lieferung noch im Juni erfolgt, wären die Anschaffungs­kosten sofort in voller Höhe als Werbungs­kosten abzugs­fähig gewesen.

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Leistungszeitpunkt ist die Lieferung

Leistungs­zeitpunkt ist die Lieferung, nicht Bestellung oder Bezahlung der Ware. Gibt der Händler die Mehrwert­steuer­senkung trotz Bestellung im ersten Halbjahr 2020 vollständig weiter, ergeben sich meist keine Probleme. „Man muss allerdings den aktuell gültigen Grenzbetrag bedenken. Lediglich bis zum Brutto­betrag von 928 Euro können die Kosten in diesem Fall sofort steuerlich geltend gemacht werden“, erklärt Nöll.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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