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Steuerrecht | 10.12.2020

Homeoffice

Neue Homeoffice-Pauschale: So wirkt sich das Homeoffice jetzt steuerlich

Ausgaben für das heimische Arbeits­zimmer können jetzt besser steuerlich geltend gemacht werden

Homeoffice statt Arbeits­stätte: Die Arbeit zuhause ist für viele Beschäftigte in der Corona-Pandemie gelebte Realität. Kosten konnten in der Regel dafür nicht geltend gemacht werden - bis jetzt.

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Einen Arbeits­platz im Büro? Das war einmal. Die Corona-Pandemie hat das Homeoffice für viele Beschäftigte zum Alltag werden lassen. Das Problem: Die Kosten für das Homeoffice konnten in den meisten Fällen nicht steuerlich abgesetzt werden. Die neue Homeoffice-Pauschale soll das ändern.

Bisher galt

Die Ausgaben für ein häusliches Arbeits­zimmer ließen sich nur unter strengen Voraus­setzungen steuerlich geltend machen. Der Bundes­finanz­hof (BFH) entschied 2016, dass Aufwendungen für „einen in die häusliche Sphäre eingebundenen Raum, der mit einem nicht un­erheblichen Teil seiner Fläche auch privat genutzt wird“ nicht als Betriebs­ausgaben beziehungs­weise Werbungs­kosten berücksichtigt werden (Az.: X R 32/11).

Arbeitszimmer leichter absetzbar durch Homeoffice-Pauschale

Das heißt: Einen Schreib­tisch im Durchgangs­zimmer, die Arbeitsecke im Wohnzimmer oder den Laptop auf dem Küchen­tisch akzeptierte das Finanzamt nicht. Genau das soll mit der Homeoffice-Pauschale aber nun möglich sein. Die Pauschale sollen all jene Steuer­pflichtigen geltend machen können, die aufgrund der pandemie­bedingten Einschränkungen am provisorischen Arbeits­platz in den eigenen vier Wänden arbeiten.

In den Jahren 2020 und 2021 können sie dann 5 Euro pro Tag - maximal 600 Euro pro Jahr - pauschal von der Steuer absetzen, wenn sie an diesem Tag nicht im Büro gearbeitet haben. Bundestag und Bundesrat müssen über das Gesetz noch abstimmen.

Bestätigung vom Arbeitgeber als Nachweis fürs Finanzamt

Um das auch gegenüber dem Finanzamt nachweisen zu können, ist es hilfreich, eine Bestätigung vom Arbeitgeber zu haben, erklärt Uwe Rauhöft vom Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL) in Berlin. Das gilt besonders in den Fällen, in denen Beschäftigte mal im Büro und mal von zuhause aus gearbeitet haben.

Allerdings gibt es die Pauschale nach den bisherigen Planungen nicht zusätzlich zum Werbungs­kosten­pausch­betrag von 1000 Euro jährlich. Die Ausgaben mindern dann die Steuerlast aber, wenn sie gemeinsam mit weiteren Werbungs­kosten, wie zum Beispiel Schreib­tisch, Drucker oder Bürostuhl den Werbungs­kosten­pausch­betrag überschreiten.

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Bei Arbeitsmitteln gilt

Hat der Gegenstand weniger als 800 Euro netto gekostet, kann er direkt im Jahr der Anschaffung abgesetzt werden. Teurere Arbeits­mittel müssen über mehrere Jahre abgeschrieben werden. Das hängt von der üblichen Nutzungs­dauer des Gegenstandes ab. Für Handys zum Beispiel gilt eine Nutzungs­dauer von fünf Jahren.

Wer für dienstliche Belange auch seinen eigenen Telefon- und Internet­anschluss nutzt, kann einen Teil der Ausgaben ebenfalls absetzen. Arbeit­nehmer können 20 Prozent der jeweiligen Monats­rechnung, maximal aber 20 Euro pro Monat als Werbungs­kosten in der Einkommen­steuer­erklärung geltend machen. Alternativ können auch Arbeitgeber die Kosten pauschal steuerfrei erstatten.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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