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Steuerrecht | 02.03.2021

Steuer­erklärung

Neue Steuerregel: Computer oder Software sofort abschreiben

Kosten für digitalen Wirtschafts­güter müssen nun nicht mehr über die Nutzungs­dauer verteilt abgeschrieben werden

Das Homeoffice ist für viele Beschäftigte noch Realität. Die gute Nachricht: Wer sich neue Hard- oder Software anschaffen muss, profitiert von einer steuerlichen Neuerung.

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Die Anschaffung von Hard- und Software macht sich steuerlich bezahlt. Denn die Ausgaben können abgesetzt werden. Bisher mussten die Kosten oft über die Nutzungs­dauer verteilt werden, erklärt der Bundes­verband Lohn­steuerhilfe­vereine (BVL).

Das ist jetzt anders

Rückwirkend zum 01.01.2021 haben sich bei der steuerlichen Behandlung von Computern, deren Komponenten und Software erhebliche Ver­einfachungen ergeben. „Solche digitalen Wirtschafts­güter müssen nun nicht mehr abgeschrieben werden, sondern wirken sich im Jahr der Anschaffung in voller Höhe steuerlich aus“, sagt BVL-Geschäfts­führer Erich Nöll

Aus drei mach eins

Bisher betrug die Abschreibungs­dauer bei Computern, Laptops und Druckern sowie Scannern drei Jahre. Das heißt, die Kosten konnten nur über drei Jahre verteilt steuerlich geltend gemacht werden.

Die Nutzungs­dauer für solche Wirtschafts­güter wurde nun auf ein Jahr festgelegt. Damit sind die Abschreibungs­regelungen mit der Verteilung der Anschaffungs­kosten über die betriebs­gewöhnliche Nutzungs­dauer nicht mehr anzuwenden. Die Verteilung der Anschaffungs­kosten kommt nur für Wirtschafts­güter in Betracht, deren betriebs­gewöhnliche Nutzungs­dauer länger als ein Jahr beträgt.

Restwerte in einem letzten Schritt absetzen

„Ziel der Neuregelung ist es, Unternehmen und Arbeit­nehmer bei der Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice zu unterstützen“, erläutert Nöll. Eine betrags­mäßige und zeitliche Begrenzung dieser neuen Sofort­abschreibungs­möglichkeit ist nicht vorgesehen.

Voraussetzung ist lediglich die Anschaffung der digitalen Wirtschafts­güter nach dem 31.12.2020. Für Computer, deren Peripherie­geräte und Software, die bereits vor dem 01.01.2021, angeschafft wurden, greift eine sogenannte Restwert-AfA.

„Das heißt, die Restbuch­werte zum 31.12.2020 werden im Veranlagungs­zeitraum 2021 vollständig steuerlich abgeschrieben und berücksichtigt“, erklärt Nöll. Das gilt unabhängig davon, wie lange die betriebs­gewöhnliche Nutzungs­dauer noch wäre.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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