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Immobilienrecht und Mietrecht | 09.04.2019

Modernisierung

Neuerungen zur Modernisierung: Modernisierungen und die Auswirkungen auf die Miethöhe

Modernisierungs­kosten können nur noch in Höhe von acht Prozent jährlich auf die Mieter umgelegt werden

Nach einer Modernisierung am Haus können die Mieten steigen. Seit dem 1. Januar 2019 gelten dafür aber neue gesetzliche Regelungen, die die Miet­erhöhungs­spiel­räume der Vermieter begrenzen: Nach Angaben des Deutschen Mieter­bundes (DMB) darf der Vermieter statt elf Prozent nur noch acht Prozent der Kosten auf die Jahresmiete aufschlagen. Als Modernisierungen gelten Baumaßn­ahmen, die den Wohnwert erhöhen oder helfen, Energie zu sparen.

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Kappungsgrenzen für Mietsteigerung

Die Miet­erhöhung nach einer Modernisierung darf höchstens drei Euro pro Quadrat­meter betragen. Lag die Miete vor der Modernisierung unter sieben Euro pro Quadrat­meter, dann darf die Miet­erhöhung aufgrund der Modernisierung höchstens zwei Euro pro Quadrat­meter ausmachen. Die 3-beziehungs­weise 2-Euro-Kappungs­grenze gilt für Modernisierungs­miet­erhöhungen innerhalb eines Zeitraums von sechs Jahren.

Wichtig zu beachten

Hat der Vermieter noch Ende 2018 eine wirksame Modernisierungs­ankündigung verschickt, richten sich die Miet­erhöhungs­möglichkeiten nach altem Recht. Er kann nach Abschluss der Modernisierungs­maßnahme, zum Beispiel im Herbst 2019, elf Prozent der Modernisierungs­kosten auf die Jahresmiete umlegen und muss keine Kappungs­grenze einhalten. Der Mieterbund rät, entsprechende Schreiben auf jeden Fall prüfen zu lassen. Nicht jede in letzter Sekunde verschickte Modernisierungs­ankündigung ist tatsächlich wirksam.

Altes oder neues Recht: Die Auswirkungen auf die Kosten können erheblich sein

Die Auswirkungen, ob altes oder neues Recht anwendbar ist, können beträchtlich sein: Kostet die Modernisierung beispiels­weise 20.000 Euro pro Wohnung, dann darf der Vermieter nach altem Recht die Miete um 2.200 Euro pro Jahr oder 183,33 Euro im Monat erhöhen. Eine Kappungs­grenze gibt es nicht. Nach neuem Recht kommt nur eine Miet­erhöhung von 1.600 Euro im Jahr oder 133,33 Euro in Betracht.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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