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Arbeitsrecht | 12.01.2017

Urlaub

Neues Jahr - neuer Urlaub: Was ist mit Resturlaub und kann man neuen Jahresurlaub schon im Januar nehmen?

Wie viel Urlaub steht einem schon im Januar zu?

Den einen zieht es zum Skifahren in die Berge, den anderen nach Thailand in die Sonne: Das Jahr hat gerade erst begonnen, da steht für manchen schon der erste Urlaub an. Doch nicht jeder Mitarbeiter darf gleich freinehmen. Was geht und was nicht, erklärt ein Experte.

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Draußen ist es trüb und kalt - ein Trip in die Sonne wäre da zu schön: Doch wie viel Urlaub steht einem im Januar überhaupt schon zu? Michael Eckert, Anwalt für Arbeits­recht, gibt Tipps:

Urlaubsanspruch:

Der Urlaubs­anspruch entsteht im laufenden Arbeits­verhältnis immer zum 1. Januar. Das bedeutet: Wenn keine betrieblichen Gründe dagegen sprechen, dürfen Mitarbeiter alle Urlaubstage auch gleich im Januar nehmen.

Neuer Job:

Anders sieht das aus, wenn jemand im Januar 2017 eine neue Arbeits­stelle angefangen hat. Derjenige darf in der Regel in den ersten sechs Monaten keinen Urlaub nehmen. Der Urlaubs­anspruch entstehe erst nach dieser Zeitspanne, sagt Michael Eckert. Wer dennoch einen freien Tag braucht, muss deshalb auf die Kulanz des Arbeit­gebers hoffen. Und der ist häufig dazu bereit, schon vor dem Ablauf dieser Zeitspanne Urlaub zu gewähren. Das verhindert, dass ein Mitarbeiter nach sechs Monaten völlig überarbeitet ist und dann viel Urlaub am Stück nimmt, was häufig das Team stark belastet.

Resturlaub:

Mancher konnte aus betrieblichen oder persönlichen Gründen wie Krankheit im letzten Jahr nicht alle Urlaubstage nehmen. Hier ist wichtig zu wissen: In der Regel muss dieser alte Urlaub bis zum 31. März genommen werden, sonst verfällt er. Mancher kommt nun auf die Idee, sich diesen alten Urlaub auszahlen zu lassen. Das ist jedoch nur in Ausnahme­fällen möglich, so Michael Eckert.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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