wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Mietrecht | 18.09.2018

Miet­erhöhung

Null Toleranz: Bei Miet­erhöhung zählt nur tatsächliche Wohnfläche

Miete kann nur auf Grundlage der tatsächlichen Wohnfläche erhöht werden

Bei Mieterhöhungen und Betriebs­kosten­abrechnungen ist immer die tatsächliche Wohnfläche ausschlaggebend. Eine zehn­prozentige Toleranz­grenze gibt es nicht, erklärt der Deutsche Mieterbund (DMB). Diese wird meist nur dann angewendet, wenn es zum Streit um die im Mietvertrag angegebene Wohnfläche kommt.

Werbung

Erst ab einer Differenz von mehr als zehn Prozent kann der Mieter eine Reduzierung der Miete verlangen und in der Vergangenheit zu viel gezahlte Miete zurück­fordern.

Nur tatsächliche Wohnungsgröße zählt

Bei Mieterhöhungen oder Betriebs­kosten­abrechnungen gilt das aber eben nicht (vgl. Bundesgerichtshof, Urteil vom 18.11.2015, Az. VIII ZR 266/14 und Bundesgerichtshof, Urteil vom 30.05.2018, Az. VIII ZR 220/17). Will zum Beispiel der Vermieter die Miete für die laut Vertrag 90 Quadrat­meter große Wohnung von 8 Euro auf 8,80 Euro pro Quadrat­meter erhöhen, also auf 792 Euro, ist dies ausgeschlossen, wenn die Wohnung tatsächlich nur 85 Quadrat­meter groß ist. Dann darf der Vermieter höchstens auf 748 Euro erhöhen - 85 Quadrat­meter mal 8,80 Euro -, rechnet der Mieterbund vor.

Berechnung erfolgt in der Regel nach Wohnflächenverordnung

Ist nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart, wird die Fläche nach der sogenannten Wohnflächenverordnung berechnet. Zur Wohnfläche gehören alle Flächen innerhalb der Wohnung, einschließlich Balkon oder Terrasse. Nicht dazu gehören zum Beispiel Keller, Speicher oder Garagen. Gemessen wird von Wand zu Wand, einschließlich der Flächen von Einbau­möbeln, Badewanne oder Herd. Voll angerechnet wird die Fläche von Räumen oder Raumteilen mit mindestens zwei Metern Höhe. Räume oder Raumteile zwischen einem und zwei Metern Höhe werden zur Hälfte angerechnet, und Flächen unter einem Meter Höhe zählen gar nicht mit. Die Flächen von Balkonen und Terrassen werden zu einem Viertel, höchstens zur Hälfte angerechnet. Lage und Nutzbarkeit des Balkons sind entscheidend.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#5797

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d5797
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!