wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Internetrecht und Verbraucherrecht | 12.04.2017

Internet-Kredit

Online-Kredit: Auf was Kunden bei Krediten im Internet achten sollten

Online-Kredite kann man rund um die Uhr ganz bequem von zu Hause aus berechnen lassen, beantragen und abschließen

Ein paar Mausklicks am heimischen PC - und schon ist online ein Kredit bei einer Bank beantragt. Das klingt verlockend unkompliziert. Doch überstürzt sollte man keinesfalls handeln.

Werbung

Wer ein Darlehen aufnehmen möchte, muss dafür nicht unbedingt einen Bankberater aufsuchen. Es geht auch von zu Hause aus mit einem Online­kredit. „Man kann ihn rund um die Uhr ganz bequem von zu Hause aus berechnen lassen, beantragen und abschließen“, sagt Julia Topar vom Bundes­verband deutscher Banken in Berlin. Bei einer Reihe von Geld­instituten geht das sogar völlig papierlos mit dem Video-Ident-Verfahren.

Onlinekredit-Angebote häufig günstiger

„Online­kredit-Angebote, vor allem von Direkt­banken, bieten häufig bessere Konditionen als die Angebote von Filial­banken“, erklärt Annabel Oelmann von der Verbraucher­zentrale Bremen. Die Zinssätze liegen oft deutlich unter denen der Filial­banken. Der Grund: Für die Direkt­banken entfallen Kosten, die beim Abschluss in einer Filiale anfallen. Wer ein günstiges Darlehens­angebot im Internet sieht, sollte aber nicht überstürzt handeln.

Mehrere Kreditangebote einholen

„Es ist ratsam, mehrere auf die eigene Lebenssituation zu­geschnittene Online­kredit-Angebote einzuholen und sie miteinander zu vergleichen“, rät Annabel Oelmann von der Verbraucher­zentrale Bremen. Bei Online-Vergleichs­portalen muss beachtet werden, dass die dort beworbenen Konditionen auf Basis idealtypischer Faktoren kalkuliert sind. Oftmals weichen sie von der finanziellen Ausgangs­lage des potenziellen Kredit­nehmers ab. Die tatsächlichen Konditionen ergeben sich oft erst, wenn der Bank Unterlagen etwa zur Kredit­würdigkeit des Verbrauchers vorliegen

Fragenkatalog muss beantwortet werden

Bei der Online­kredit-Angebote-Anfrage müssen Interessenten an ihrem PC einen Fragen­katalog beantworten. Die Anbieter wollen etwa wissen, wie hoch das Einkommen des Interessenten, ob sein Arbeits­vertrag befristet und wie hoch die Monatsmiete ist. Gefragt wird auch nach Versicherungen, Raten­zahlungen und Spar­verträgen. Die Geld­institute dürfen sich bei der Auskunftei Schufa nach der Bonität des Kredit­interessenten erkundigen erklärt Stephanie Pallasch von der Stiftung Warentest. „Die Schufa-Anfragen haben aber keinen Einfluss auf die Kredit­würdigkeit von Kunden, die lediglich ein Kredit­angebot einholen“, so Stephanie Pallasch von der Stiftung Warentest..

Entscheidet sich eine Bank dazu, einem Interessenten ein Kredit­angebot zu unterbreiten, dann kommt die Offerte als Email. Ihr angehängt ist eine pdf-Datei, die ein Formblatt enthält. Darin sind die Kredit­details aufgelistet. „Beim Vergleichen mehrerer Angebote sollte man unbedingt auf den effektiven Jahreszins achten“, empfiehlt Julia Topar vom Bundes­verband deutscher Banken in Berlin. Er gibt die Gesamt­kosten eines Kredites an. Die Bank muss auch Angaben zur Anzahl und Häufigkeit der Raten­zahlungen und zu verlangten Sicherheiten wie etwa Lohn­abtretung machen.

Werbung

Auch bei Onlinekrediten besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht

Lässt sich der Interessent auf das Angebot ein, hat er ein gesetzliches Widerrufs­recht. „Das heißt, der Vertrag kann innerhalb von zwei Wochen nach Aushändigung der Widerrufs­belehrung und der Vertrags­urkunde ohne Angabe von Gründen widerrufen werden“, sagt Julia Topar vom Bundes­verband deutscher Banken in Berlin. Bei einer erweiterten Rückgabe­möglichkeit kann der Kredit­vertrag bis zum 30. Tag ab Beginn der Wider­rufs­frist zurück­gegeben werden. Dann muss der Kredit­nehmer den bereits ausgezahlten Betrag plus den ausgewiesenen Tageszins zurück­zahlen.

Vorsicht vor Krediten mit Restkreditversicherung

Vorsicht ist angesagt, wenn die Bank auf den Abschluss einer Restkredit­versicherung drängt. Eine solche Police kann sinnvoll sein, wenn damit ein Immobilien­kredit abgesichert werden soll. „Bei Krediten in geringer Höhe sind sie aber fast immer unnötig und verteuern Angebote“, betont Stephanie Pallasch von der Stiftung Warentest. Ebenfalls skeptisch sollten Verbraucher sein, wenn Anbieter damit werben, Kredite unbürokratisch und ohne Sicherheiten zu vergeben. Das lassen sie sich in der Regel auch über einen Zins­aufschlag bezahlen und sind somit teurer als Banken, die Sicherheiten verlangen.

Auch wenn mit den Worten „schnelle Soforthilfe“ geworben wird, dann sollten Verbraucher zurück­haltend sein. Hinter einer solchen Werbung stecken oftmals Kredit­vermittler. Aber es sind nicht sie, die die Darlehen vergeben - sie reichen lediglich die Anfragen an die Banken weiter. Allein die Geld­institute entscheiden über die Kredit­vergabe. Das gilt auch, wenn angeblich keine Sicherheiten gebraucht, die Schufa-Einträge ohne Bedeutung sind. „Die Erfahrung hat gezeigt: Kredite werden praktisch nie ohne entsprechende Bonität vergeben“, betont Annabel Oelmann von der Verbraucher­zentrale Bremen.

Werbung

Finger weg von Offerten, bei denen etwas gezahlt werden muss

Sie rät auch dazu, prinzipiell von Offerten die Finger zu lassen, bei denen etwas gezahlt werden muss, bevor das Darlehen gewährt wird. Kredit­vermittler können nur dann eine Vergütung geltend machen, wenn ein Darlehen aufgrund ihres Einsatzes genehmigt und an den Kredit­nehmer ausgezahlt wird. Eine solche Bezahlung muss schriftlich vereinbart und auch im Kredit­vertrag ausgewiesen sein. Kritisch sollten Darlehens­interessenten sein, wenn Vermittler angebliche Auslagen verlangen. Sie dürfen aber nur dann geltend gemacht werden, wenn sie nachweisbar bei der Darlehens­vermittlung entstanden sind und im Vorfeld schriftlich vereinbart wurden. „Jedes Darlehen hat seinen Preis“, betont Annabel Oelmann von der Verbraucher­zentrale Bremen. Deshalb ist es wichtig, beim Vergleich von verschiedenen Angeboten genau hinzuschauen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  1 Abstimmungsergebnis Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#3999

Rechtsanwalt Dr. Martin Heinzelmann

Widerrufs­joker

Darlehen der Volksbank und Sparda-Bank aus den Jahren 2010-2014 können häufig weiterhin widerrufen werden

RechtsanwaltDr. Martin Heinzelmann

[20.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Widerrufs­joker lebt und kann auch heute häufig noch wirksam gezogen werden!

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Grundstücks­verwaltung

Die grundstücks­verwaltende Familien­gesellschaft - GbR oder KG?

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[19.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDass das Halten von Grund­stücken mittels einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) rechtliche und steuerliche Vorteile haben kann, spricht sich mittlerweile herum. Nicht ganz so viel Aufmerksamkeit erhält die Kommandit­gesellschaft (KG), obwohl sie im Einzelfall der GbR überlegen sein kann.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

„Informations­broschüre“: Die Informations­broschüre der Pro Stadt­marketing s.r.o.

RechtsanwaltRobert Binder

[18.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Pro Stadt­marketing s.r.o. bietet Gewerbe­treibenden und Frei­beruflern Werbe­anzeigen in einem Werbeobjekt namens „Informations­broschüre“ an. Um an Anzeigen­kunden zu gelangen, verschickt das Unternehmen ein Formular an potentielle Kunden oder lässt dieses über Außend­ienstm­itarbeiter verteilen.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Widerruf

Widerruf von Darlehens­verträgen: Hanseatic Bank GmbH & Co. KG in Widerrufs­fällen vergleichs­bereit

RechtsanwaltGuido Lenné

[15.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternVor dem Hanseatischen Oberlandes­gericht konnte ein Vergleich mit der Hanseatic Bank GmbH & Co. KG erzielt werden.

Rechtsanwalt Dr. Ronny Jänig

Erben­gemein­schaft

Was Erben über die Erben­gemein­schaft wissen sollten

RechtsanwaltDr. Ronny Jänig

[14.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Erben­gemein­schaft ist eine Zwangs­gemein­schaft. Rein kommt man ohne eigenes Zutun, raus dagegen nur schwer.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

VW-Abgas­skandal

VW-Urteils-Verhinderungs­taktik hat sensationellen Haken: Am Ende gewinnt immer der geschädigte Kunde

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[13.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIn gleich drei gerichtlichen Verfahren wurde durch die beklagten Vertrags­händler und durch die Volkswagen AG gegen statt­gebende Urteile der Land­gerichte keine Berufungen mehr eingelegt. Auf Nachfrage von verschiedenen Medien­vertretern ließ die Volkswagen AG mitteilen, dass es sich um Einzel­fälle handele und die Hürde der Klage­erhebung aufrechterhalten bleibe.

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

Achtung: Adress­änderung der BIZ-ZONE d.o.o.

RechtsanwaltRobert Binder

[12.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie BIZ-ZONE d.o.o. ist erneut umgezogen und findet sich neuerdings unter einer neuen Anschrift.

Ewiges Widerspruchs­recht

Widersprechen statt kündigen: Erfolgreicher Widerspruch einer Lebens­versicherung bei Clerical Medical

RechtsanwaltKarl-Heinz Steffens

[11.09.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternFonds­policen von Clerical Medical haben Anlegern viele Sorgen bereitet. Hohe Kosten und eine magere Rendite lassen die Verzinsung der Lebens­versicherung enttäuschend erscheinen. Mit einem Widerruf der Lebens­versicherungs-Police lässt sich das Ergebnis häufig einigermaßen retten. Denn zumindest die Kosten bekommt der Versicherte dann zurück.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d3999
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!