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Reiserecht und Schadensersatzrecht | 29.08.2019

Reise­mängel

Pauschal­urlauber können bei Mängeln einen Teil des bezahlten Reise­preises zurück­fordern

Wichtig sind genaue Dokumentationen und schnelle Reklamation

Zimmer ohne Meerblick, Schmutz in den Ecken, störender Baulärm. Manche Mängel können die Urlaubs­laune deutlich trüben. Die gute Nachricht: Bei Pauschal­reisen können Urlauber in solchen Fällen einen Teil des Reise­preises zurück­fordern, erklärt die Verbraucher­zentrale Sachsen in Leipzig.

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Mängel sollten unverzüglich angezeigt werden

Tritt ein Mangel auf, ist es wichtig, diesen unverzüglich anzuzeigen. Ansprech­partner ist in der Regel nicht der Hotelier vor Ort, sondern der Reise­veranstalter, erklären die Verbraucher­schützer. Der Veranstalter hat dann die Chance, den Mangel zu beheben.

Nicht sofort behebbarer Mangel führt zur Reisepreisminderung nach Rückkehr von der Reise

Kommt er dieser Aufforderung nicht nach, können Reisende im Zweifel selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Lässt sich der Mangel während der Reise nicht beheben, steht Reisenden nach der Rückkehr eine Minderung des Reise­preises zu.

Mitteilung an Veranstalter von großer Bedeutung

Diese erste Verwarnung an den Veranstalter ist essenziell, erklärt Rechtsanwalt Paul Degott: Bleibt die Mitteilung während der Reise aus, können Verbraucher Ansprüche nach der Rückkehr unter Umständen nicht mehr geltend machen.

Stichhaltige Beweise sammeln

Dokumentiert werden sollten die Mängel ebenfalls, am besten im Bild. Hilfreich ist es, wenn Betroffene Fotos und Videos von der Situation machen. Noch besser ist es, wenn es Zeugen gibt, die Mängel bestätigen können, erklärt der Reiserechtler.

Tabellen im Internet bieten Orientierung über mögliche Reisepreis-Ermäßigungen

Ebenfalls wichtig: Betroffene müssen den Mangel im Zweifel genau beschreiben können, damit ihre Beweis­mittel auch vor Gericht Bestand haben. Beschwert man sich etwa über Baulärm, sollte man die verwendeten Maschinen beschreiben können, die man fotografiert hat.

Verschiedene Tabellen bieten Urlaubern Orientierung darüber, wie viel Reise­preis-Ermäßigung ihnen unter Umständen zusteht. Rechtsanwalt Degott warnt allerdings davor, sich blind auf diese Angaben zu verlassen: Sie beruhen auf Einzel­fall­entscheidungen von Gerichten.

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Quelle: dpa/DAWR/kg
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