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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 11.10.2019

Pflege­versicherung

Pflege von Angehörigen lohnt sich auch für die Rente

Pflege­versicherung zahlt für pflegende Angehörige unter bestimmten Voraus­setzungen Beiträge zur Renten­versicherung

Wer Angehörige zu Hause pflegt, kann von höheren monatlichen Renten­bezügen profitieren. Es gibt allerdings eine Voraussetzung.

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Mehr als 2,5 Millionen Menschen werden in Deutschland zu Hause gepflegt, ein Großteil von Angehörigen. Für die ist das meist mit einem erheblichen Kraft- und Zeitaufwand verbunden. Als Ausgleich für ihre Arbeit zahlen die Pflege­kassen unter Umständen Beiträge an die gesetzliche Renten­versicherung. Pflegende, die schon eine Altersrente beziehen, können direkt davon profitieren.

Voraussetzungen zur Zahlung der Beiträge

Was genau dahinter­steckt: Pflegt man jemanden, zahlen die Pflege­kassen Beiträge zur Renten­versicherung - unter bestimmten Voraus­setzungen: So muss die gepflegte Person etwa Pflegegrad 2 oder höher haben. Und man muss sich mindestens zehn Stunden verteilt auf mindestens zwei Tage in der Woche um sie kümmern.

Teilrente ist Voraussetzung

Mit dem Erreichen der regulären Alters­grenze erhöht sich die Rente durch die Beiträge der Pflegekasse. Die Beitrags­zahlungen enden, wenn die Altersrente als sogenannte Vollrente bezogen wird. Wird die als Teilrente - zwischen 10 und 99 Prozent der Vollrente - bezogen, können aber weiter Zahlungen der Pflegekasse erfolgen.

Höhere Altersrente

Die Altersrente erhöht sich durch die von der Pflegekasse gezahlten Beiträge jeweils zum 1. Juli des Folgejahres. Ist die Pflege­tätigkeit zu Ende, kann jederzeit wieder eine Vollrente bezogen werden.

Mögliche Auswirkungen auf betriebliche Altersvorsorge erfragen

Ob sich ein Teilrenten­bezug bei gleich­zeitig ausgeübter Pflege­tätigkeit rechnet, sollte man vorher abwägen. Wer eine betrieb­liche Alters­vorsorge hat, erfragt zudem lieber mögliche Auswirkungen beim Arbeitgeber oder der Versorgungs­einrichtung.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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