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Wohneigentumsrecht | 24.01.2023

Austausch­pflicht

Pflicht für Eigentümer: Nach 30 Jahren den Heizkessel austauschen

Gebäude­energie­gesetz (GEG) verpflichtet zum Austausch

Einige Haus­besitzer müssen nach 30 Jahren ihren alten Heizkessel austauschen. Gedanken sollten sie sich dazu aber schon vor Ablauf der Frist machen - etwa um Förderungen zu erhalten.

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Wer in den vergangenen Jahren ein Haus gekauft hat, muss in vielen Fällen dessen alten Heizkessel austauschen - und zwar spätestens, wenn dieser 30 Jahre alt wird. Das betrifft Schätzungen zufolge rund zwei Millionen Heizungen in Deutschland. Es besteht eine gesetzliche Pflicht zum Austausch, die das Gebäude­energie­gesetz (GEG) regelt. Eigentümer sollten also jetzt prüfen, ob ihre Heizung vor dem Jahr 1993 eingebaut wurde. Dazu rät das Informations­programm Zukunft Altbau, das vom Umwelt­ministerium Baden-Württemberg gefördert wird.

Altersangaben finden

Das genaue Alter der Heizung steht oft auf dem Typenschild am Heizkessel. Dort gibt es oft auch Angaben zum Hersteller und der Heiz­leistung. Wird man dort nicht fündig, kann man die Angaben meist auf alten Rechnungen suchen, das Protokoll des Schorn­steinfegers oder das Datenblatt der Heizung checken.

Es gibt aber Ausnahmen von der Regelung

Nieder­temperatur-Heizkessel und Brennwert­kessel sind von der Tausch­pflicht nicht betroffen. Außerdem sind Haus­besitzer ausgenommen, die das Gebäude zum 1. Februar 2002 selbst bewohnt haben. Das Haus darf maximal zwei Wohn­einheiten haben, um unter die Ausnahme­regelung zu fallen.

Übrigens: Wer jetzt einen Altbau mit einer bestehenden Ü30-Heizung kauft, muss nicht sofort reagieren, sondern hat zwei Jahre Zeit, einen neuen Kessel zu installieren.

Von Förderungen profitieren

Mit dem Tausch einer alten gegen eine neue Heizungs­anlage lassen sich die Betriebs­kosten teils stark senken. Die hohen Kosten für den Austausch lassen sich derzeit mit einer Reihe von Förder­programmen reduzieren. Details dazu erhalten Haus­besitzer etwa online auf der Seite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle (BAFA).

Allerdings muss man die Förderung oft beantragen, bevor der Austausch oder Umbau der Heizung beginnt. Daher ist es wichtig, dass man sich vorausschauend Gedanken dazu macht, wie man die alte Heizung gegen eine klimaf­reundlichere Anlage austauschen kann.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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