wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 16.02.2016

Internet

Private Internet­nutzung am Arbeits­platz: Arbeitgeber darf die private Korrespondenz lesen, wenn das Surfen am Arbeits­platz verboten ist

Im Zweifel ist privates Surfen am Arbeits­platz verboten

Mal kurz private E-Mails bei der Arbeit checken? Da denken sich viele nichts dabei. Doch unter Umständen kann das richtig Ärger geben. Und manchmal darf der Arbeitgeber die private Korrespondenz sogar lesen.

Werbung

Privates Surfen am Arbeits­platz verstößt gegen Pflichten aus dem Arbeits­vertrag

Arbeit­nehmer sollten sehr zurück­haltend damit sein, das Internet am Arbeits­platz für private Zwecke zu nutzen. Viele denken sich nichts dabei, während der Arbeitszeit zum Beispiel kurz private E-Mails zu checken. Rechtlich ist das grund­sätzlich aber erst einmal verboten. Die Geräte gehören dem Arbeitgeber, und er bezahlt die Mitarbeiter für ihre Arbeitszeit. Wer dann statt zu arbeiten privat im Netz surft, verstößt gegen seine Pflichten aus dem Arbeits­vertrag.

Am Arbeits­platz sollten Arbeit­nehmer nur privat surfen, wenn dies ausdrücklich erlaubt ist

In der Praxis passiert es immer wieder, dass Mitarbeiter kurz ihre E-Mails oder Profile in sozialen Netzwerken checken. In der Praxis tolerieren das viele Arbeitgeber auch bis zu einem gewissen Grad. Doch kommt es deshalb zum Streit, lautet schnell die Frage: War das Verhalten des Mitarbeiters hier noch angemessen? Oder hat er es total übertrieben? Da ist man schnell auf dem Glatteis. Ist eine halbe Stunde Surfen zu privaten Zwecken während der Arbeitszeit noch angemessen? Und was ist mit einer Dreiviertel­stunde?

Auf der sicheren Seite sind Mitarbeiter immer dann, wenn die private Nutzung zum Beispiel in einer Betriebs­vereinbarung oder in der Betriebs­ordnung ausdrücklich erlaubt ist. Dann können sie sich gegebenenfalls darauf beziehen. Und wer Zweifel hat, was für ihn gilt, fragt am besten direkt den Vor­gesetzten.

Ist das Surfen zu privaten Zwecken am Arbeits­platz verboten, darf der Arbeitgeber alle E-Mails lesen

Das gilt auch für solche E-Mails, die man privat zum Beispiel an den Partner schickt. Denn der Arbeitgeber muss erst einmal davon ausgehen, dass es dienstliche E-Mails sind. Das sollte man nur in der Pause über das eigene Smartphone machen. Ist die private Nutzung dagegen erlaubt, darf der Arbeitgeber gar keine E-Mails mitlesen. Denn in diesem Fall kann er nicht ausschließen, dass private E-Mails darunter sind.

Probleme im Arbeits­recht?

Bei rechtlichen Problemen im Arbeits­recht finden Sie hier im Deutschen Anwalts­register (DAWR) einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 3 (max. 5)  -  2 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!
Rechtsanwalt Arthur R. Kreutzer

Magellan Container

Insolvenz­quote und Schadens­ersatz­ansprüche: Kein Total­verlust für Anleger der Magellan Maritime Services GmbH aber hohe Verluste drohen

RechtsanwaltArthur R. Kreutzer

[16.01.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie gute Nachricht zuerst: Von einem Total­verlust sind die Anleger der Magellan Maritime Services GmbH weit entfernt. Die schlechte Nachricht: Hohe Verluste drohen ihnen nach wie vor. Nach Aussagen des Insolvenz­verwalters könnte es nach derzeitigem Stand eine Insolvenz­quote von rund 35 Prozent geben.

Rechtsanwältin Anna Rehfeldt,  LL.M

Meta-Tag

Marken­verletzung durch Meta-Tag

RechtsanwältinAnna Rehfeldt, LL.M

[13.01.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternMarken­rechts­verletzungen können nicht nur durch unberechtigte Verwendung unmittelbar auf Produkten oder in Beschreibungen erfolgen. Die unbefugte Nutzung fremder Marken in Meta-Tag kann ebenfalls eine Marken­rechts­verletzung darstellen.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Mietzahlung

Mieter­freundliches BGH-Urteil zur Recht­zeitigkeit der Mietzahlung

RechtsanwaltGuido Lenné

[12.01.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Bundes­gerichts­hof hat sich in seinem nun veröffentlichten Urteil vom 05.10.2016 mit der Frage zu befassen gehabt, wann der Mieter seiner Verpflichtung zur Mietzahlung pünktlich nachkommt (U. v. 05.10.16 – VIII ZR 222/15 –) und erneut ein Mieter­freundliches Urteil gesprochen.

Sturm­schäden

Orkanartige Winde und ihre Folgen: Wer haftet bei Sturm­schäden?

RechtsanwaltDr. Wolf-Henning Hammer

[11.01.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie erste Sturmnacht des Jahres 2017 ist vorüber, und die orkan­artigen Winde haben vielerorts Schäden der unter­schiedlichsten Art verursacht. Viele Geschädigte stellen sich jetzt die Frage: Wer haftet für den Schaden?

Rechtsanwalt Robert Binder

Branchen­buch­abzocke

City Inkasso GmbH übernimmt Forderungs­einzug für Firmen­redaktion online

RechtsanwaltRobert Binder

[10.01.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie Firmen­redaktion online hat die City Inkasso GmbH mit dem Einzug offener Rechnungen für einen angeblich abgeschlossenen Firmen­eintrag für das Branchen­register www.Firmen­redaktion-online.com beauftragt.

Rechtsanwalt Thomas Brunow

Messgerät PoliScan Speed

Geblitzt mit PoliScan Speed: So sicher und zu­verlässig wie ein DSL Anschluss oder eine Steckdose

RechtsanwaltThomas Brunow

[09.01.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternKürzlich berichteten wir von dem in die Kritik geratenen Messgerät PoliScan Speed (AG Mannheim). Seit längerer Zeit fiel auch unseren Rechts­anwälten auf, dass das Messgerät PoliScan Speed Messungen außerhalb des zugelassenen Bereichs durchführt und rügten diesen Umstand gegenüber den Behörden und Gerichten

Rechtsanwalt Florian Hitzler

Private Kranken­versicherung

Augen-OP: Private Kranken­versicherung muss Lasik-Operation zahlen

RechtsanwaltFlorian Hitzler

[06.01.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternKaum jemand schafft es bis ins hohe Alter ohne eine Brille auszukommen. Dank moderner Lasik-Operations­techniken ist ein Leben ohne Sehhilfe dennoch oft möglich. Der Haken: Wer zahlt die Augen­operation? Selbst private Kranken­versicherungen weigern sich häufig die Kosten zu übernehmen.

Rechtsanwältin Anna Rehfeldt,  LL.M

Online­streit­beilegungs­plattform

OS-Plattform: Aktive Verlinkung erforderlich

RechtsanwältinAnna Rehfeldt, LL.M

[05.01.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAm 09.01.17 jährt sich die Einführung der Informations­pflicht auf die OS-Streit­beilegungs­plattform der EU. Unternehmen müssen bei Online­verträgen mit Verbrauchern innerhalb der EU seit 2016 auf ihrer Homepage und in den AGB auf die OS-Plattform hinweisen. Das OLG München hat nunmehr die konkreten Anforderungen präzisiert.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d2011
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.