wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 14.01.2019

Messenger-Diensten

Private Kommunikation im Firmen-Chat - Erlaubt oder verboten?

Richtlinie kann privaten Umgang mit Messenger-Diensten im Betrieb regulieren

Statt das E-Mail-Konto ihrer Mitarbeiter mit internen Nachrichten überlaufen zu lassen, haben viele Betriebe inzwischen Messenger etabliert. In den Chat-Diensten können sich Mitarbeiter schnell und unkompliziert austauschen. Für E-Mails gilt meist: Private Konversationen gehören nicht ins berufliche Postfach. Doch wie sieht es bei Messenger-Diensten aus, die viele Berufstätige auch auf ihrem privaten oder dienstlichen Smartphone installiert haben? Ist auch privater Austausch zwischen Kollegen erlaubt?

Werbung

Verantwortlichen können private Kommunikation im Messenger-Dienst verbieten

Zunächst einmal kann ein Unternehmen mit einer entsprechenden Richtlinie regulieren, wie mit Messenger-Diensten im Betrieb umgegangen wird, erklärt Peter Meyer, Fachanwalt für Arbeits­recht in Berlin und Mitglied des Geschäfts­führenden Ausschusses der Arbeits­gemeinschaft Arbeits­recht im Deutschen Anwalt­verein (DAV). „Wenn das Unternehmen das für sinnvoll erachtet, dann könnten die Verantwortlichen die private Kommunikation im Messenger-Dienst verbieten.“ Daran haben sich Arbeit­nehmer dann auch zu halten.

Verbietet der Arbeitgeber die private Nutzung des Messenger-Dienstes nicht ausdrücklich, dann „werden die Arbeit­nehmer berechtigt sein, diese Dienste auch am Arbeits­platz für den Austausch von Nachrichten zu nutzen, die dienstlich nicht veranlasst sind“, so Rechtsanwalt Peter Meyer. Insbesondere in den Arbeits­pausen, abends oder an freien Tagen.

Betriebsvereinbarung kann privaten Chat verbieten

Daneben hat Rechtsanwalt Meyer zufolge möglicher­weise der Betriebsrat bei solchen Fragen ein Mit­bestimmungs­recht, die Regeln der Kommunikation in einer Betriebs­vereinbarung fest­zuhalten. Etwa, um eine Arbeitszeit­verdichtung des einzelnen Mitarbeiters zu verhindern, wenn private und dienstliche Kommunikation immer mehr verschwimmen. „In der Betriebs­vereinbarung kann dann zum Beispiel festgelegt werden, dass in den Chats des Messengers nur dienstliche Themen behandelt werden dürfen“, erklärt Rechtsanwalt Peter Meyer.

Werbung

Vorsicht, der Chef kann mitlesen

Gibt es eine entsprechende Regulierung, kann der Arbeitgeber theoretisch auch kontrollieren, was Mitarbeiter untereinander kommunizieren. „Das ist allerdings eine rechtliche Grauzone, und beidem strengen Datenschutz sind die rechtlichen Hürden für eine solche Kontrolle hoch“, so Rechtsanwalt Meyer.

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#6133

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d6133
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!