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Steuerrecht | 16.04.2019

Einkommen­steuer­erklärung

Private Kranken­kassen­beiträge: Kein Steuerabzug bei fehlender Datenüberm­ittlung

Ausgaben für die Kranken- und Pflege­versicherung werden bei nicht vorliegender Einwilligung auch nicht steuerlich anerkannt

Steuer­zahler können die Beiträge zur Basis-Kranken­versicherung in der Einkommen­steuer­erklärung als Sonder­ausgaben absetzen.

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Ohne Einwilligung keine Steuerersparnis

„Selbstständige, Beamte und andere Personen, die privat kranken­versichert sind, müssen dabei eine wichtige Formalie beachten“, sagt Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler: Das Finanzamt wird die Ausgaben nur akzeptieren, wenn Versicherungs­nehmerin eine Datenüberm­ittlung ein gewilligt haben. In diesem Fall melden die Versicherer die Beiträge automatisch an das Finanzamt. Ohne eine solche Meldung streicht das Finanzamt den Sonder­ausgaben­abzug. Üblicherweise wird die Einwilligung abgefragt, wenn der Versicherungs­vertrag abgeschlossen wird.

Einwilligung muss auch bei privat versicherten Kindern vorliegen

Wichtig zu beachten: Werden auch die Kinder privat versichert, muss auch hier in die Datenüberm­ittlung eingewilligt werden. In der Praxis wird diese gesonderte Einwilligung gelegentlich mal vergessen, so dass dann die gezahlten Beiträge für die Kinder nicht steuerlich berücksichtigt werden. So ein Fehler verdirbt dann womöglich die Steuer­erstattung. „Eltern sollten daher unbedingt darauf achten, die Zustimmung zur Datenüberm­ittlung zu erteilen oder, wenn diese vergessen wurde, nachholen“, rät Isabel Klocke vom Bund der Steuer­zahler.

Nur Ausgaben für die Basisabsicherung absetzbar

Steuerlich anerkannt werden die Beiträge, die den privaten Versicherungs­schutz entsprechend der gesetzlichen Kranken­versicherung abdecken. Bei einem Tarif, dessen Leistungen darüber hinausgehen -zum Beispiel für eine Chef­arzt­behandlung oder ein Einbett­zimmer -sind grund­sätzlich nur die Ausgaben für die Basis­absicherung absetzbar. Wie bei der gesetzlichen Kranken­versicherung sind auch die Beiträge zur Finanzierung eines Kranken­geldes nicht abzugs­fähig.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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