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Steuerrecht | 18.05.2022

Erb­schafts­steuer

Räumung und Co: Nach­lass­verbindlichkeiten senken Erb­schafts­steuer

Das müssen Erben wissen

Ein Erbe ist häufig mit gewissen Pflichten verbunden - und die können richtig ins Geld gehen. Bestimmte Aufwendungen aber können die Steuerlast senken.

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Eine letzte Steuer­erklärung erstellen oder die Wohnung räumen: Nicht selten müssen Erben auch solche Dinge regeln. Die Kosten für einen Steuer­berater oder ein Entrümpelungs­unternehmen können aber als sogenannte Nach­lass­verbindlichkeiten die Erbschaft­steuer senken. Die Frage, was im Einzelfall als Nachlass­verbindlichkeit abzuziehen ist, endet allerdings laut dem Bund der Steuer­zahler häufig vor den Finanz­gerichten.

Steuerberatung:

Beratungs­kosten für die Einkommen­steuer­erklärung des Verstorbenen, die Erben finanziell tragen, sind „nur dann abziehbar, wenn der Erblasser den Steuer­berater noch zu seinen Lebzeiten beauftragt hat“, erklärt Daniela Karbe-Geßler vom Bund der Steuer­zahler.

Dann sind auch die Kosten für die Nach­erklärung von Steuern abzugs­fähig. Denn der Erbe sei als Gesamt­rechts­nachfolger berichtigungs­pflichtig, wenn vom Erblasser abgegebene Steuer­erklärungen unrichtig sind.

Haushaltsauflösung:

Die Kosten für eine Räumung sind dann abzugs­fähig, wenn es bei der Haushalts­auflösung darum geht, fest­zustellen, welche Gegenstände in der Wohnung oder dem Haus des Verstorbenen zum Nachlass gehören.

Aber Erben sollten sich laut dem Bund der Steuer­zahler mit der Räumung nicht allzu lange Zeit lassen. Die Finanz­verwaltung erkennt die Gesamt­kosten dafür nur innerhalb von sechs Monaten nach dem Erbfall an. Dauert es mit der Haushalts­auflösung länger, könnten die Behörden die Kosten für die Durchsicht des Hausrats und das Ausräumen trennen - und nur erstere steuerlich anerkennen.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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