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Mietrecht | 20.10.2016

Mieterhöhungen

Ratgeber Miet­erhöhung: Rechte von Mietern und Grenzen für Vermieter

Vermieter muss die orts­übliche Vergleichs­miete sowie die Kappungs­grenze beachten

Die Mietpreise steigen kontinuierlich an. Doch Mieter müssen längst nicht alle Mieterhöhungen hinnehmen. Welche Rechte sie haben und welche Grenzen Vermieter einhalten müssen.

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Vermieter muss Kappungsgrenzen und ortsübliche Vergleichsmiete beachten

Der Vermieter darf die laufende Miete nicht beliebig anheben. „Es gibt zwei Deckelungen, die er dabei beachten muss - die orts­übliche Vergleichs­miete sowie die Kappungs­grenze“, sagt Anja Franz vom Mieter­verein München. Das bedeutet: Er muss sich an der orts­üblichen Vergleichs­miete orientieren. Außerdem darf er laut Kappungs­grenze die Miete nicht um mehr als 20 Prozent erhöhen -in einigen Gemeinden sind es sogar nicht mehr als 15 Prozent im Vergleich zur bisherigen Miete.

Vermieter muss Zustimmung des Mieters einholen

Grund­sätzlich muss der Vermieter dabei die Zustimmung des Mieters einholen. „Der Mieter muss dann mindestens zwei Monate Zeit haben, die Miet­erhöhung zu prüfen“, erklärt Anja Franz vom Mieter­verein München. Einen Anspruch auf Zustimmung hat der Vermieter, wenn die Erhöhung korrekt berechnet und wirksam begründet ist - mit dem Mietspiegel, einem Gutachten oder mit den Preisen von drei Vergleichs­wohnungen.

Mieter sollten von ihren Rechten Gebrauch machen

„Sollte sich der Vermieter jedoch nicht an die vorgegebenen Grenzen halten, muss der Mieter nicht auf die Erhöhung reagieren“, sagt Anja Franz vom Mieter­verein München. Nicht alle Mieter trauen sich, gegen eine Miet­erhöhung zu wehren. Doch Anja Franz vom Mieter­verein München ermutigt sie: „Der Vermieter darf Mieter nicht kündigen, wenn diese von ihren Rechten Gebrauch machen.“

Wollen Mieter Streit vermeiden, können sie auch versuchen, sich mit dem Vermieter zu einigen - etwa darauf, dass sie nur einen Teil der unwirksamen Erhöhung zahlen.

Die ortsübliche Vergleichsmiete als Maßstab

Auch bei Neu­vermietung muss sich der Vermieter an Grenzen halten -laut Mietpreis­bremse darf in Kommunen mit angespannten Wohnungs­märkten seit vergangenem Jahr die neue Miete nicht mehr als zehn Prozent über der orts­üblichen Vergleichs­miete liegen.

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Mieter kann nachträglich Höhe der Miete rügen

Wer den Mietvertrag unterschreibt und später feststellt, dass die Miete doch weit darüber liegt, kann nachträglich noch eine Rüge aussprechen. „Mieter sollten zeitnah überprüfen, ob die Miethöhe stimmt“, rät Rechtsanwältin Anja Franz. Sollte der Vermieter sie zu hoch veranschlagt haben, muss er sie ab dem Zeitpunkt der Rüge reduzieren.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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