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Arbeitsrecht und Schulrecht | 14.11.2016

Gewalt an Schulen

Ratgeber zum Thema Gewalt an Schulen: Nicht nur Schüler gehören zu den Opfern - sondern auch immer mehr Lehrer

Drei Fragen und Antworten - Was Lehrer tun können und was sie wissen müssen

Gewalt unter Schülern: Davon haben viele schon gehört. Dass aber auch Lehrer zu Opfern von Gewalt an Schulen werden - darüber wird seltener gesprochen. Dabei ist es für viele Alltag. Was können Betroffene tun?

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Lehrer tragen viel Verantwortung und müssen sich großen Heraus­forderungen stellen - große Klassen und Schüler mit unterschiedlichen Bedürfnissen gehören dazu. Eine Umfrage hat jetzt gezeigt, dass ein Viertel der befragten Lehrkräfte in Deutschland bereits Opfer von psychischer Gewalt geworden ist, sechs Prozent gar von körperlicher Gewalt.

Was gilt, wenn Lehrer sich gegen physische Gewalt verteidigen wollen?

Wie jeder andere, hat ein Lehrer das Recht, sich gegen Angriffe zu verteidigen. „Wer angegriffen wird, darf in der Weise reagieren, dass er den Angriff erfolgversprechend abwehrt“, sagt der Rechtsanwalt Rolf Tarneden aus Hannover, der sich unter anderem auf Schulrecht spezialisiert hat. Die Verteidigung muss aber immer in angemessenem Verhältnis zum Angriff stehen, und der Lehrer müsse dabei nicht aus Rücksicht auf den Schüler verschiedene Verteidigungs­strategien aus­probieren. Wird ein Lehrer zum Beispiel von einem Erst­klässler angegriffen, muss er beachten, dass der Schüler viel schwächer ist als er. Man dürfe nicht „mit Kanonen auf Spatzen schießen“, warnt Rechtsanwalt Rolf Tarneden. Auch das ergibt sich aus dem Grundsatz der Verhältnis­mäßigkeit, der immer gilt.

Wie sollten sich Lehrer verhalten, nachdem sie Opfer von Gewalt geworden sind?

„Nicht einfach runter­schlucken, das ist ganz gefährlich“, warnt Christian Otto. Der Sozial­pädagoge aus Düsseldorf bietet bundesweit Deeskalations­trainings zum Thema „Gewalt am Arbeits­platz“ an. Ob körperliche oder psychische Gewalt: Otto empfiehlt, diese Erfahrung psychologisch nachzuarbeiten. „Da können noch Jahre später Traumata auftreten.“ Meist werden Schüler erst gewalttätig, wenn sie sonst nichts zu verlieren haben, wie Otto vermutet. Auch das sollten sich Lehrer immer vor Augen halten - besonders wenn sie unter dem Gefühl, Opfer geworden zu sein, leiden oder sich zu Unrecht dafür schämen.

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An wen können Lehrer sich in einer solchen Situation wenden?

Zunächst sollten Lehrer sich an die Schul­leitung wenden, rät Udo Beckmann, Bundes­vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE). Dort sollten sie darum bitten, dass die Schul­aufsicht eingeschaltet wird. „Solche Fälle dürfen nicht tot geschwiegen werden“, warnt Udo Beckmann, Bundes­vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE). Es dürfe nicht zum Privat­problem der betroffenen Lehrer werden, die offensiv Hilfe einfordern sollten.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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