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Ordnungswidrigkeitenrecht und Verkehrsrecht | 21.08.2017

Risiken am Steuer

Rauchen und andere Risiken am Steuer

Essen und Trinken am Steuer ist erlaubt, aber nicht ungefährlich

Ein beschwingter Song aus dem Radio, die eine Hand am Lenkrad, die andere auf dem Bein der schönen Beifahrerin, die Kippe lässig im Mundwinkel - so sollte heute keiner mehr Auto fahren. Denn das ist gefährlich und kann richtig teuer werden.

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Ohne Freisprech­anlage im Auto mit dem Handy zu telefonieren, ist verboten. Das kostet 60 Euro und einen Punkt in Flensburg. Die Gesetz­gebung ist mittlerweile sehr streng geworden. Bestraft wird auch, wenn man es nur kurz in die Hand nimmt, etwa um auf die Uhr zu sehen oder das Gerät aus der Hosentasche zieht, wo es womöglich stört und unbequem geworden ist. Andere Aktivitäten sind weiterhin erlaubt. Ein beherzter Biss ins Wurstbrot, ein Schluck Wasser gegen den Durst, die Bedienung des Navis oder ein kräftiger Zug an der Zigarette - aber ist es das auch ungefährlich?

Rauchen am Steuer ungesund und gefährlich

Gerade das Rauchen am Steuer ist bei Experten umstritten. „Ein grund­sätzliches Rauchverbot gibt es in Deutschland nicht“, sagt Anja Smetanin vom Auto Club Europa (ACE). „Aber es wäre durchaus zu befürworten. Gerade mitfahrende Kinder leiden unter Zigaretten­rauch stark.“ Andere Länder haben das bereits erkannt und entsprechende Gesetze erlassen. In Griechen­land und Frankreich gibt es beispiels­weise ein Rauchverbot im Auto, wenn minder­jährige Kinder unter zwölf Jahren mitfahren. „In Großb­ritannien gilt das Verbot sogar bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr. “In Italien darf zudem auch nicht geraucht werden, wenn eine schwangere Person im Fahrzeug sitzt, ergänzt Christian Janeczek vom Deutschen Anwalt­verein (DAV). Doch nicht nur im Hinblick auf die Spätfolgen bei Mit­fahrenden durch das Passiv­rauchen ist eine Gefahr gegeben, sondern auch dadurch, dass der Fahrer abgelenkt ist.

„Besonders gefährlich wird es, wenn er eine Zigarette anzündet und somit den Blick von der Straße abwendet“, sagt Anja Smetanin. Brand­gefährlich: Glut fällt auf den Teppich oder aufs Polster. „Beim Rettungs­versuch der Auto­textilien hat schon mancher die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.“ Die Kfz-Haftpflicht­versicherung greift zwar trotzdem. „Der Geschädigte bekommt vollen Schaden­ersatz und der Verursacher wird nicht in Regress genommen“, sagt Kathrin Jarosch vom Gesamt­verband der Deutschen Versicherungs­wirtschaft (GDV). Gleiches gilt, wenn der Fahrer getrunken oder gegessen hat.

Doch die Kasko­versicherung könne einwenden, dass sich der Fahrer grob fahrlässig verhalten hat. In der Beweis­pflicht sei aber der Versicherer, nicht der Fahrer. Kann die Fahrlässigkeit belegt werden, bleibt der Fahrer zwar nicht auf dem ganzen Schaden am eigenen Auto sitzen. Aber von 25 bis 75 Prozent, die er selber zahlen muss, sei alles möglich, hängt aber vom Einzelfall ab. „Es macht zum Beispiel einen Unterschied, ob der Fahrer sich die Zigarette im Smart oder im Gefahr­gut­transporter anzündet und von der Fahrbahn abkommt.“ Ein grob fahrlässiges Verhalten kann der Versicherer nicht nur beim Essen, Trinken und Rauchen erkennen, sondern auch bei Handy- und Navinutzung, Bedienung des Autoradios oder Greifen oder Bücken nach Gegenständen.

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Raucher sollten öfter eine Pause einlegen

Das Navi kann leicht auch der Beifahrer bedienen. Beim Rauchen funktioniert das nicht. Viele starke Raucher können gerade bei langen Fahrten nicht vom Glimm­stengel lassen. Hier rät Anja Smetanin: „Lieber öfter eine Pause auf dem Rastplatz einlegen!“ Fahrer könnten zusätzlich oder ersatzweise auf Nikotin­pflaster oder -kaugummis zurück­greifen.

Wer aber einen Rastplatz mit Tankstelle ansteuert, muss wiederum beachten: Feuer und Glut können einen Brand verursachen. Da entzündbare Dämpfe auch über die eigentliche Säule hinausgehen könnten, gelte damit ein Rauchverbot für das gesamte Tankstellen­gelände, erklärt Christian Janeczek. „Es sei denn, durch den Betreiber sind Raucher­bereiche eingerichtet worden.“

Unsachgemäße Entsorgung von Kippen ist kein Kavaliersdelikt

Auch bei Feldern, Wiesen und Wäldern reicht im Hochsommer oft schon ein Funke aus. „Wer raucht, kann das gerne machen, aber man sollte die Zigarette nicht aus Bequemlichkeit aus dem Fenster des Autos werfen“, sagt Carsten Pix vom Deutschen Feuerwehr­verband (DFV). Bei Trockenheit entstünden meistens „nur“ sogenannte Böschungs­brände durch die weggeworfenen Kippen­stummel. „Die erkennt man an den schwarzen Flächen seitlich der Straßen, die man häufig sieht.“

Aber auch große Waldbrände seien so schon ausgelöst worden. Das unsachgemäße Entsorgen von Kippen ist kein Kavaliers­delikt. „Wer eine Zigarette aus dem Auto wirft, erfüllt den Ordnungs­widrigkeits­bestand der unzulässigen Abfall­entsorgung“, sagt Christian Janeczek. Ein Bußgeld von rund 25 Euro ist die Folge. Entsteht aber ein Brand, stelle das den Straftat­bestand der fahr­lässigen Brand­stiftung dar. „Das kann mit einer Geld- oder Freiheits­strafe geahndet werden.“

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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