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Reiserecht | 02.02.2016

Stornierungs­kosten

Rechte des Verbrauchers bei der Stornierung von Flugreisen

Kosten­erstattung ohne Service­gebühr

Wenn Urlauber krank werden und ihren Flug nicht antreten können, ist das doppelt ärgerlich. Denn oft fallen dann auch noch Storno­kosten an. Welche rechtlichen Regeln gelten dabei?

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Es gibt viele Gründe, warum ein Fluggast seine Reise nicht antreten kann. Bei einer Stornierung bleibt er häufig auf einem großen Teil des Ticket­preises sitzen - und manchmal werden Zusatz­kosten fällig. Das muss nicht sein. Der Verbraucher hat dabei nämlich zwei wesentliche Rechte.

Erstattung der Flugkosten

Steuern und Gebühren sollten Passagiere bei einer Stornierung ohnehin zurück­erhalten. Doch ihnen steht sogar die Erstattung aller Flugkosten abzüglich einer Pauschale von fünf Prozent zu, sofern die Airline nicht nachweist, ob und welche Erlöse sie durch den Wieder­verkauf des Tickets erzielen konnte. Das hat das Landgericht Frankfurt 2014 entschieden (Az.: 2-24 S 152/13).

Bearbeitungs­gebühr nicht rechtens

Airlines und Buchungs­portale dürfen für die Stornierung eines Fluges keine Service­pauschale verlangen. Es handelt sich den Verbraucher­schützern zufolge um ein gesetzliches Recht des Fluggastes, für das keine zusätzlichen Kosten berechnet werden dürfen. Ein entsprechendes Urteil gibt es vom Berliner Kammer­gericht (Kammergericht Berlin, Urteil vom 12.08.2014, Az. 5 U 2/12).

Verbraucher sollten hartnäckig bleiben

Oft weigern sich Airlines, bei einer Stornierung die Flugkosten zu erstatten, und es wird eine pauschale Gebühr fällig. Fluggäste sollten in diesem Fall aber hartnäckig bleiben.

Und wenn der Flug verspätet war oder ausgefallen ist?

Fluggäste haben ab einer bestimmten Verspätung Anspruch auf Ausgleichszahlungen. Das steht klar und deutlich in der EU-Flug­gast­rechte­verordnung. Oft können Fluggäste ihre Rechte erst mit Hilfe eines Anwalts durchsetzen, der notfalls gegen die Fluggesellschaft klagt (DAWR berichtete).

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Quelle: dpa/DAWR/kg

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Rechts­anwältin Dr. Brockmann zur Frage: Sind Schadens­ersatz­ansprüche im VW-Abgas­skandal tatsächlich verjährt?

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[27.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAuch in Klein­betrieben wie einer Arztpraxis muss der Chef Arbeits­zeugnisse nicht selbst unterschreiben. Er kann stattdessen einen „Personal­leiter“ damit beauftragen, entschied das Landes­arbeits­gericht (LAG) Schleswig-Holstein in Kiel in einem kürzlich veröffentlichten Urteil vom 23.06.2016 (AZ: 1 Ta 68/16).

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Immobilien­fonds Wölbern Frankreich 04: Mögliche Schadens­ersatz­ansprüche rechtzeitig geltend machen

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[26.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternSeit September 2006 konnten sich Anleger an dem geschlossenen Immobilien­fonds Wölbern Frankreich 04 mit einer Mindest­summe von 15.000 Euro beteiligen. Die Geldanlage war ein Fehlschlag. Auch nach dem Verkauf der Büro­immobilie in Paris schlagen für die Anleger hohe Verluste zu Buche.

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Im Visier der Daten­schützer: Daten­weitergabe an Facebook - WhatsApp abgemahnt

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[23.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDatenschutz gehört nicht unbedingt zu den Erfolgs­rezepten für digitale Geschäfts­modelle im Bereich sozialer Netzwerke oder Messenger. Das gilt auch für WhatsApp. Der Dienst hatte nie den besten Ruf, sich besonders um die Geheim­haltung der Daten seiner inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer zu kümmern. Nun ist WhatsApp wegen der geplanten Daten-Weitergabe an Facebook ins Visier der Daten­schützer geraten.

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Widerrufs­joker bei Lebens­versicherungen bleibt - Rück­abwicklung statt Kündigung

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[22.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBei zwischen 1994 und 2007 nach dem sogenannten Policen­modell abgeschlossenen Lebens­versicherungen bestehen gute Möglichkeiten, den Versicherungs­vertrag widerrufen zu können. Der Grund: Bei vielen Policen haben die Versicherungs­unternehmen eine fehlerhafte Widerrufs­belehrung verwendet. Anders als bei Immobilien­darlehen kann in diesen Fällen immer noch der Widerrufs­joker gezogen werden.

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BGH-Urteil: Widerruf von Darlehens­verträgen zur Finanzierung einer Fonds­beteiligung nicht rechts­missbräuchlich

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[21.09.2016]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDer Bundes­gerichts­hof hat mit Urteil vom 12. Juli 2016 über die Ausübung des Widerrufs­rechts bei der Finanzierung einer Fonds­beteiligung entschieden.

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Anwältin zum 14-tägigen Widerrufs­recht: Wenn aus 14 Tagen 16 werden

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URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1916
 

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