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Allgemeines Zivilrecht | 20.09.2017

Zeuge

Rechte und Pflichten von Augenzeugen

Zurverfügung­stellen als Zeuge ist keine gesetzliche Pflicht

Parkrempler oder Taschen­dieb­stahl - wer so etwas beobachtet, wird Augenzeuge. Doch was tun in einer solchen Situation? Klar ist: Wer eine Straftat oder einen Unfall beobachtet, sollte zuerst an seine eigene Sicherheit denken. „Sie müssen sich nicht in Gefahr bringen“, erklärt Rechtsanwalt Gregor Samimi aus Berlin.

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Streng genommen muss niemand eingreifen, solange keine Gefahr oder Not besteht. Denn erst in solchen Situationen käme der Vorwurf der unter­lassenen Hilfe­leistung in Betracht. In allen anderen Situationen gilt: Eine gesetzliche Pflicht, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen, gibt es nicht.

Wer es dennoch tun will, sollte sich zuerst den Beteiligten zu erkennen geben, erklärt Samimi, der Mitglied der Arbeits­gemeinschaft Verkehrs­recht im Deutschen Anwalt­verein (DAV) ist. Je nach Situation sollte dann unter Umständen die Polizei verständigt und gegebenenfalls ein Kranken­wagen gerufen werden. Den Einsatz­kräften sollte man auch erklären, dass man Zeuge ist.

Fotos und Gedächtnisprotokoll sind sinnvoll

„Hilfreich ist es oft auch, Fotos zu machen“, rät Samimi. „Das kann die eigene Aussage später stützen.“ Auch ein Gedächtnis­protokoll vom Ablauf der Ereignisse ist sinnvoll. „Oft kann man sich später nicht mehr an Details erinnern“, weiß der Fachanwalt aus Erfahrung. Denn unter Umständen werden Zeugen dann noch einmal von der Polizei zum Geschehen befragt oder müssen vor Gericht ihre Aussage machen. „Dazu sind Sie dann auch verpflichtet.“

Zeugen haben das Recht zur Auskunftsverweigerung

Allerdings haben Zeugen auch das Recht, die Auskunft zu verweigern. „Sie müssen weder sich selber noch Angehörige mit Ihrer Aussage belasten“, erklärt Samimi. „Darauf müssen Sie die Polizei­beamten im Zweifel auch hinweisen.“

Quelle: dpa/DAWR/kg
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