wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollständig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Arbeitsrecht | 11.02.2016

Prämien

Rechtliche Regelungen für Prämien im Job - Gleichbehandlungsgrundsatz muss beachtet werden

Bei Prämien sind willkürliche Benachteiligungen unzulässig

Alle Kollegen bekommen Weihnachtsgeld, man selbst nicht: Das ist verboten. Ein Kollege war im vergangenen Jahr herausragend und erhält dafür einen Bonus: Das ist okay. Rechtliche Regelungen für Prämien im Job sind nicht immer einfach zu durchschauen - ein Überblick.

Werbung

Anspruch auf Prämie kann unter bestimmten Umständen eingefordert werden

Einige Kollegen bekommen zum Jahresende eine Prämie ausgezahlt, man selbst geht leer aus. In so einem Fall hat man unter Umständen ebenfalls Anspruch auf die Prämie und sollte den auch einfordern. Dieser Anspruch kann bestehen, wenn man eine gleiche oder ähnliche Tätigkeit ausübt.

Arbeitnehmer dürfen gemäß Gleichbehandlungsgrundsatz nicht willkürlich benachteiligt werden

Grundlage sei der Gleichbehandlungsgrundsatz aus europäischem Recht und dem Grundgesetz. Dieser Grundsatz besagt, dass Arbeitnehmer nicht willkürlich benachteiligt werden dürfen, wenn sie vergleichbare Tätigkeiten ausüben. Im Streitfall muss der Arbeitgeber belegen, dass sich die Tätigkeiten seiner Mitarbeiter erheblich unterscheiden oder die selektive Auszahlung der Prämie etwa aufgrund einer zeitweiligen Sonderaufgabe gerechtfertigt ist. Das ist sehr oft sehr diffizil. In einem kleinen Betrieb gelinge es Chefs oft leichter, die wenigen Arbeitsplätze voneinander abzugrenzen als bei größeren Unternehmen.

Bei begründetem Anspruch auf Gleichbehandlung kann Prämie eingeklagt werden

Wenn man den Anspruch auf Gleichbehandlung begründen kann, da man eine ähnliche Tätigkeit wie die Kollegen ausführt, ist es möglich, die Prämie vor Gericht einzuklagen. Allerdings sollte man sich diesen Schritt gut überlegen. In ungestörten Arbeitsverhältnissen wird eine Prämie selten eingeklagt, obwohl die Rechtsprechung in diesem Gebiet oft auf Seite der Arbeitnehmer ist. Der Grund für die Zurückhaltung leuchtet aber ein: Gerade in Betrieben ohne Kündigungsschutz riskiert man bei Durchsetzung seiner Rechte rasch eine Kündigung aus angeblich anderen Gründen.

Werbung

Ausschluss eines einzelnen Mitarbeiters vom Weihnachtsgeld verboten

Eine Benachteiligung ergibt sich nicht immer nur aus der Tätigkeit. Wenn alle Mitarbeiter eines Betriebs Weihnachtsgeld bekommen und nur ein einzelner nicht, ist das rechtlich verboten. Dagegen kann eine Besserstellung eines einzelnen Kollegen arbeitsrechtlich zulässig sein. Das gilt etwa dann, wenn ein Mitarbeiter durch besonders gute Leistung nachweisbar aufgefallen ist.

Betriebsräte haben Mitbestimmungsrecht bei Verteilung übertariflicher Leistungen

In Unternehmen mit Betriebsrat gelten Besonderheiten: „Der Betriebsrat hat ein Mitbestimmungsrecht, wie über tarifliche Leistungen verteilt werden, um der Verteilungsgerechtigkeit zu entsprechen“, erläutert Schütte. An diese verhandelten Regelungen ist der Arbeitgeber demnach gebunden. Arbeitnehmer können ihre Ansprüche außergerichtlich oder gerichtlich geltend machen.

Quelle: dpa/DAWR/ab

BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: keine Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0/0/5/0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!
Rechtsanwalt Hartmut Göddecke

Insolvenz

EGI Euro Grundinvest Fonds: Im Süden wenig Neues

RechtsanwaltHartmut Göddecke

[01.03.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternAnleger blieben am Schluss der EGI-Fonds Informations­veranstaltung mit vielen Fragen alleine. Die von Kanzlei GÖDDECKE RECHTS­ANWÄLTE, die das Vertrauen von mittlerweile fast 600 EGI-Fonds Anlegern genießt, gestellten Fragen konnten kaum vom Management und deren Beratern beantwortet werden. Ein handfester Vorschlag zur Sanierung der EGI-Fonds, der von EGI-Fonds Anlegern unterbreitet worden war, wurde einfach pflicht­widrig nicht beachtet.

Rechtsanwalt Prof. Dr. Marco Rogert

VW-Abgas­skandal

VW-Abgas­skandal: Rückruf adé, Klageflut ahoi

RechtsanwaltProf. Dr. Marco Rogert

[28.02.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternDie im Abgas­skandal führende Düsseldorfer Rechts­anwalts­kanzlei Rogert & Ulbrich, die über 1.500 Mandanten im VW-Abgas­skandal vertritt, ist der Auffassung, dass für den VW-Konzern stürmische Zeiten heran­brechen.

Rechtsanwalt Stephan Imm

Ausbleibende Betriebs­kosten­abrechnung

Vermieter erstellt keine Betriebs­kosten­abrechnung: Was kann man als Mieter tun, wenn der Vermieter über die Betriebs­kosten nicht abrechnet?

RechtsanwaltStephan Imm

[28.02.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternIm Falle von Voraus­zahlungen ist der Vermieter verpflichtet jährlich eine Betriebs­kosten­abrechnung zu erstellen. Doch was kann ein Mieter unternehmen, wenn der Vermieter dies unterlässt?

Rechtsanwältin Andrea Häcker-Hollmann

Nachbelehrung zum Widerspruchs­recht

Widerspruch Lebens­versicherung aktuell: Versicherungs­nehmern droht Verlust des Widerrufs­jokers

RechtsanwältinAndrea Häcker-Hollmann

[27.02.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternEtliche Kunden von Lebens­versicherungen erhalten derzeit von deren Anbieter Anschreiben, in denen sie aufgefordert werden, eine Nachbelehrung zum Widerspruchs­recht zu unter­zeichnen. Die Folge: Kommen die Versicherungs­nehmer dieser Aufforderung nach, droht ihnen der Verlust ihres Widerrufs­rechts.

Rechtsanwalt Marcel Seifert

Anlage­beratung

Deutsche Bank entschuldigt sich für Fehler - den Anlegern bringt das nichts

RechtsanwaltMarcel Seifert

[24.02.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternFür Anleger, die durch eine fehlerhafte Beratung durch die Deutsche Bank ihr Geld in diverse Kapital­anlagen gesteckt und einen Großteil davon verloren haben, wird es wie Hohn klingen: Die Deutsche Bank entschuldigt sich in großf­lächigen Anzeigen für ihre Fehler in der Vergangenheit.

Rechtsanwältin Dr. Petra Brockmann

Lebens­versicherungen

Vorsicht bei Nach­belehrungen: Versicherungs­nehmern droht Verlust des „ewige“ Wider­spruchs- oder Widerrufs­rechts

RechtsanwältinDr. Petra Brockmann

[23.02.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternFür Lebens­versicherer, die bei Abschluss des Versicherungs­vertrages keine ordnungs­gemäße Wider­spruchs- oder Widerrufs­belehrung vorgenommen haben, besteht die Möglichkeit, eine sogenannte Nachbelehrung vorzunehmen, um das „ewige“ Wider­spruchs- oder Widerrufs­recht zu beseitigen.

Rechtsanwalt Guido Lenné

Kündigung des Miet­verhältnisses

Wenn der Mieter nicht ausziehen will: Warum Vermieter oft zu wenig Nutzungs­ersatz verlangen

RechtsanwaltGuido Lenné

[22.02.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternFast jeder Vermieter kennt das: Nach Kündigung des Miet­verhältnisses zieht der Mieter einfach nicht aus. Oft stellt der Mieter (spätestens) dann auch noch die Zahlungen ein.

Elternzeit

Schutz bei Massen­entlassungen: Massen­entlassungs­schutz gilt auch für Mütter in der Elternzeit

RechtsanwaltSebastian Trabhardt

[21.02.2017]BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternArbeit­nehmer in Elternzeit sind vor Massen­entlassungen geschützt, auch wenn sie erst zu einem späteren Zeitpunkt die Kündigung erhalten.

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d1389
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!

Jetzt Fan bei Facebook werden und mit dem
Deutschen Anwaltsregister
immer auf dem Laufenden bleiben!

Ich bin schon Fan.