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Reiserecht, Schadensersatzrecht und Verbraucherrecht | 24.01.2022

Reise­rücktritts­versicherung

Reise­rücktritt: Urlauber sollten Versicherungs­schutz prüfen

Auf welche Details es ankommt

Während der Pandemie versucht mancher Versicherer, sich mit Ausschluss­klauseln aus der Haftung zu stehlen - das beobachten Verbraucher­schützer. Sie verraten, welche Details wichtig sind.

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Sich mit einer Reise­rücktritts­versicherung abzusichern, ist eine gute Idee - gerade in Corona-Zeiten.

Wichtig - das Kleingedruckte genau lesen

Nach Ansicht von Verbraucher­schützern versuchen Versicherungen derzeit, sich mit Ausschluss­klauseln der Haftung in bestimmten Fällen zu entziehen. Eine Klausel, die einen Versicherungs­schutz bei einer Corona-Erkrankung ausschließt, muss aber laut der Verbraucher­zentrale Nordrhein-Westfalen „deutlich in den Bedingungen formuliert sein“.

Deshalb klagt die Verbraucher­zentrale aktuell nach eigenen Angaben gegen einen Versicherer, der eine Covid-19-Erkrankung als Grund für einen Reise­rücktritt ausschließt, dies jedoch nur abstrakt und kaum erkennbar in den Versicherungs­bedingungen formuliert habe.

Absicherung bei Quarantäne gegen Kostenaufschlag

Um auf Nummer sicher zu gehen, raten die Verbraucher­schützer, bei Reise­planungen den eigenen Versicherungs­schutz genau zu überprüfen. Bei Neu­abschluss sei es oft möglich, Zusatz­bausteine wie Absicherung bei Quarantäne gegen meist geringen Kosten­aufschlag hinzu zubuchen.

Wichtig: Beim Abschluss sollte keine Selbst­beteiligung im Versicherungs­fall vereinbart werden, raten die Experten.

Wann die Police greift - und wann nicht

Grund­sätzlich greife eine Reise­rücktritts­versicherung, wenn der Reise­antritt wegen einer unerwarteten, schweren Erkrankung nicht zumutbar ist. Dafür muss man eine ärztliche Bescheinigung vorlegen können. Auch bei Tod eines nahen Angehörigen oder plötzlichem Verlust des Arbeits­platzes trete die Versicherung in der Regel ein.

Kein Rücktritts­grund sei dagegen ein positiver Coronatest allein, weil es sich dabei nicht um eine schwere Erkrankung handele, so die Verbraucher­zentrale. Auch eine Reise­warnung des Aus­wärtigen Amtes sei kein Rücktritts­grund, bei dem die Police einspringt.

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Ein weiterer Rat

Neben dem Reise­rücktritt sollte immer auch der Reise­abbruch versichert sein.

Bei einer Auslands­reise-Kranken­versicherung wiederum achten Reisende derzeit am besten darauf, dass der Versicherungs­schutz auch bei einer Reise­warnung im Zielland besteht oder wenn man selbst an Covid-19 erkrankt.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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