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Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht | 24.08.2021

Renten­versicherung

Renten­beiträge: Beitrags­pflicht für selbstständige Lehrer

Wer als frei­beruflicher Lehrer mehr 450 Euro verdient, muss Pflicht­beiträge zur gesetzlichen Renten­versicherung leisten

Lehrer arbeiten nicht nur als Angestellte, sondern oft auch als Frei­berufler. Wichtig zu wissen: Ab einer bestimmten Grenze müssen auch selbstständige Lehrkräfte in die Renten­versicherung einzahlen.

Ob Nachhilfe, Sport oder Kreatives: Wer als frei­beruflicher Lehrer mehr 450 Euro verdient, muss Pflicht­beiträge zur gesetzlichen Renten­versicherung leisten. Darauf weist die Deutsche Renten­versicherung Bund in Berlin hin.

Was als Lehrtätigkeit zählt

Hierbei gilt als Lehr­tätigkeit nicht nur die klassische Nachhilfe für Schüler: Was zählt, ist die Übermi­ttlung von Wissen und Fähigkeiten im Gruppen- oder Einzel­unterricht. Deshalb gehören zum Beispiel auch das Anleiten von Sport- und Gesundheits­kursen, von Kreativ­kursen oder in einer Fahrschule dazu.

Auch selbstständige Tätigk­eiten als Coach oder Trainer gelten als Lehr­tätigkeit. Innerhalb von drei Monaten nach Beginn müssen frei­berufliche Lehrer ihre Tätigkeit bei der gesetzlichen Renten­versicherung anmelden.

Bis zu 450 Euro keine Beitragspflicht

Selbstständige Lehrer, die die monatliche Grenze von 450 Euro nicht überschreiten, müssen keine Beiträge in die gesetzliche Renten­versicherung leisten. Ab einem Verdienst von 450,01 Euro im Monat sind sie jedoch in der Renten­versicherung beitrags­pflichtig.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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