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Mietrecht | 26.04.2021

Nachbar­schafts­recht

Rücksicht auf die Nachbarn: Ab wann muss Zimmerlaut­stärke eingehalten werden?

Gebot der Rücksicht­nahme zu beachten

Laute Musik, voll aufgedrehter Fernseher, knallende Türen oder lautstarke Gespräche - in Mehr­familien­häusern geht es oft lebhaft zu. Allerdings darf nicht jeder jederzeit so laut sein wie er will.

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Wer in einem Mehr­familien­haus wohnt, hat ein Recht auf Ruhe. Das heißt: Jedermann sollte in seiner Wohnung ungestört leben können. Lärm aus anderen Wohnungen muss niemand ertragen, heißt es in dem Ratgeber „Gut beraten im Nachbar­schafts­recht“ der Stiftung Warentest.

Nacht- und Mittagsruhe beachten

Insbesondere besteht ein Recht auf Nacht- und Mittagsruhe. Die Ruhezeiten sind oft in Haus­ordnungen fest­geschrieben. Als allgemein üblich gelten Ruhezeiten zwischen 22.00 Uhr und 7.00 Uhr sowie zwischen 12.00 Uhr und 14.00 Uhr. An Sonn- und Feiertagen sind üblicherweise laute Arbeiten insgesamt nicht erlaubt.

Ruhezeiten: Zimmerlaustärke erlaubt

Während dieser Ruhezeiten sind Geräusche nur in Zimmerlaut­stärke erlaubt. Als Zimmerlaut­stärke sind Geräusche, die außerhalb der geschlossenen Wohnung kaum oder nicht mehr von Nachbarn wahr­genommen werden kann. Die sind der herrschenden Rechtsprechung im Raum, wo der Lärm wahr­genommen werden kann 40 dB(A) tagsüber und 30 dB(A) nachts.

Was nach 22 Uhr erlaubt ist

Allgemeine Geräusche wie das Leitungs­geräusch von laufendem Wasser, die Spülung des WC oder Geräusche durch Duschen oder Baden sind aber hinzunehmen - auch noch nach 22.00 Uhr. Laut Rechtsprechung kann zum Beispiel Schicht­arbeitern nicht verboten werden, nach der Arbeit Schmutz abzuwaschen. Allerdings ist hier auch das Gebot der Rücksicht­nahme zu beachten.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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