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Wohneigentumsrecht | 10.10.2019

Laubfall im Herbst

Rutsch­gefahr durch feuchte Blätter: Eigentümer­gemeinschaft muss Laub beseitigen

Versäumter Kehr- und Räum­pflicht begründet Schadens­ersatz­pflicht

Auf feuchten Blättern rutschen Fußgänger schnell aus. Eine Gemein­schaft von Wohnungs­eigentümern muss deshalb ihre Flächen frei halten. Sonst kann es teuer werden.

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Eigentümer sind dafür verantwortlich, Laub zu fegen, damit niemand zu Schaden kommt. In manchen Kommunen gilt die Kehr- und Räum­pflicht laut Satzung auch für die öffentlichen Gehwege vor dem Grundstück. Das gilt ebenso für eine Wohnungs­eigentümer-Gemein­schaft (WEG).

Verkehrssicherungspflichten lassen sich auf Dritte übertragen

Zum eigen­händigen Mithelfen kann die Gemein­schaft niemanden verpflichten, erklärt der Verband Wohnen im Eigentum (WiE) in Bonn. Wer einen Dienst­leister beauftragt, ist aber trotzdem nicht ganz von der Haftung befreit.

Dienstleister braucht gute Haftpflicht

Rutscht jemand auf dem Laub aus und verletzt sich, muss der Dienst­leister zwar erstmal für den Schaden aufkommen. Ist er aber nicht ausreichend versichert und kann deshalb nicht leisten, muss die WEG einspringen.

Schon bei der Beauftragung sollte sie also darauf achten, dass das Reinigungs­unternehmen eine ausreichende Haft­pflicht­versicherung hat, so der Rat des Verbands.

Kontrollieren und protokollieren

Später sollten Wohnungs­eigentümer die Arbeit stich­proben­artig kontrollieren und Protokoll führen, wenn sie mögliche Versäumnisse beobachten. Arbeitet der Dienst­leister nachlässig, sollte die Verwaltung eingeschaltet werden. Und im Zweifel sollten die Eigentümer selbst zum Besen greifen, damit es keine Unfälle gibt.

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Quelle: dpa/DAWR/ab
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