wichtiger technischer Hinweis:
Sie sehen diese Hinweismeldung, weil Sie entweder die Darstellung von Cascading Style Sheets (CSS) in Ihrem Browser unterbunden haben, Ihr Browser nicht vollstndig mit dem Standard HTML 5 kompatibel ist oder ihr Browsercache die Stylesheet-Angaben 'verschluckt' hat. Lesen Sie mehr zu diesem Thema und weitere Informationen zum Design dieser Homepage unter folgender Adresse:   ->  weitere Hinweise und Informationen
Suche
Anwalt gesucht?
Anwalt gefunden!
Sie haben ein rechtliches Problem? Eine individuelle Rechtsfrage? Streit mit dem Nachbarn, Chef oder Ämtern?Gehen Sie auf Nummer sicher und holen Sie sich den fachkundigen Rat eines Rechtsanwalts.Hier im Deutschen Anwaltsregister finden Sie immer den passenden Rechtsanwalt in Ihrer Nähe.Nutzen Síe Ihr Recht!

Schadensersatzrecht | 16.04.2021

Car-Sharing

Schaden beim Car-Sharing: Ohne Nachweis keine Zahlungs­pflicht

Beweislast liegt beim Unternehmen

Car-Sharing ist praktisch. Doch es kann unangenehm werden, wenn Ihnen der Anbieter plötzlich einen Schaden anlasten will. Doch es gilt: Das muss ein Anbieter erstmal beweisen.

Werbung

Verlangt ein Anbieter vom Kunden beim Car-Sharing Schaden­ersatz, muss er beweisen, dass dieser den Schaden tatsächlich verursacht hat. Die Beweislast liegt beim Unternehmen, so die Verbraucher­zentrale Berlin. Kunden müssen ansonsten nicht zahlen, wenn sie sicher sind, keinen Schaden verursacht zu haben.

Fahrzeug vor Antritt der Fahrt auf Schäden untersuchen

Kein Beweis dafür etwa ist, wenn Nutzer vor der Fahrt einen Schaden nicht anzeigen und der Nachmieter beispiels­weise einen meldet. Auch wenn dies meist behauptet werde, so die Verbraucher­schützer. Denn es kann ja auch sein, dass ein Vormieter oder ein Dritter während der Nicht­nutzung dafür verantwortlich war. Dennoch sei es ratsam, das Fahrzeug vorher darauf zu untersuchen. Das schrieben auch die Geschäfts­bedingungen der Anbieter regelmäßig vor.

Fotos machen vor dem Fahrtantritt

„Wer beispiels­weise einen Lackschaden findet, sollte diesen dokumentieren und dem Unternehmen vor dem Losfahren melden“, rät Josephine Frindte. „Damit werden Un­annehmlichkeiten schon im Vorfeld vermieden. Generell ist es ratsam, Fotos vor dem Fahrt­antritt zu machen“, so die Rechts­expertin der Verbraucher­zentrale Berlin.

Wer allerdings tatsächlich etwas beschädigt hat, muss dafür auch geradestehen. Allerdings berichtet die Verbraucher­zentrale, dass immer wieder Anbieter unverhältnismäßig hohe Schadens­ersatz­forderungen für vermeintlich verursachte Schäden am Fahrzeug stellen. Vermieter berechnen demnach gern anhand einer sogenannten Reparatur­kalkulation.

Nur die Wertminderung ersetzten

Würden aber kleinere Schäden wie etwa Kratzer gar nicht behoben, müssten Verbraucher auch keine Reparatur­kosten dafür zahlen - sondern nur die daraus resultierende Minderung des Wertes. Die wird von Sachverständigen ermittelt und sei aber meist wesentlich geringer als die Reparatur­kalkulation.

Werbung

Quelle: dpa/DAWR/ab
BewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertungssternBewertung: 5 (max. 5)  -  3 Abstimmungsergebnisse Bitte bewerten Sie diesen Artikel.0





       Sie sind Anwalt?! Werden Sie ein Teil vom Deutschen Anwaltsregister (DAWR) und stellen Sie sich und Ihre Kanzlei ausführlich vor!Profitieren Sie von der großen Reichweite des DAWR und seiner Partnerportale.Klicken Sie hier und nutzen Sie jetzt Ihre Gelegenheit
auf mehr Mandate aus dem Internet!

#8198

URL dieses Artikels: https://www.dawr/d8198
 für RechtsanwälteEin Kanzleiprofil beim DAWR kann auch Ihnen helfen!