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Verbraucherrecht | 14.08.2018

Helfer in der Not

Schlüssel­dienst Abzocke: Hohe Kosten beim Schlüssel­dienst vermeiden

Drei Tipps wie sich Verbraucher schützen können

Schlüssel­dienste sind oft Helfer in der Not. Denn die Experten können zugefallene Türen fach­männisch öffnen.

Unseriöse Firmen bitten Verbraucher aber immer wieder kräftig zur Kasse. Betroffene sind aber nicht wehrlos, erklärt die Verbraucher­zentrale Nieder­sachsen. Drei Tipps:

Preise vergleichen

Auch wenn es in der Not schwerfällt. Verbraucher sollten die Preise vergleichen. Am besten rufen sie eine orts­ansässige Firma, um die Fahrtkosten gering zu halten. Vor der Auftrags­vergabe fragen sie nach einem verbindlichen Komplett­preis für die Türö­ffnung.

Zuschläge prüfen

„Sofort­zuschläge“ „Bereitstellungs­zuschläge“ oder „Spezial­werkzeug­kosten“ - Extrakosten wie diese sind nach Ansicht des Amts­gerichts Frankfurt am Main (Az.: 31 C 63/98-44) nicht erlaubt. Zulässig sind Zuschläge nur außerhalb der üblichen Arbeits­zeiten. Kunden sollten daher jeden Posten der Rechnung prüfen, bevor sie sie unterschreiben, raten die Verbraucher­schützer.

Betrag überweisen

Viele Firmen verlangen eine Barzahlung. Das ist aber nicht zwingend nötig. Wer nicht genügend Bargeld zur Verfügung hat, kann auf eine Zahlung per Rechnung bestehen. Verbraucher sollten nicht mit dem Monteur zum nächsten Geld­automaten fahren. Wenn Kunden die Rechnung nicht sofort bar bezahlen, sind Gebühren für die Bearbeitung oder Buchung unzulässig.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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