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Baurecht und Bauvertragsrecht | 08.08.2022

Teilbau­abnahme

Schlüssel­fertig bauen: Während des Bau­prozesses Teil­abschnitte formell abzunehmen, kann für Bauherren nachteilig sein

Teil­abnahmen nicht im Sinne der Bauherren

Wer zum ersten Mal eine Immobilie baut, wird mit vielerlei neuen Verträgen, Absprachen und Regelungen konfrontiert. Längst nicht alle sind zum Vorteil der Bauherren.

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Wer eine Immobilie baut, schließt dazu in der Regel einen Bauvertrag. In manchen dieser Verträge sind sogenannte Teil­abnahmen vorgesehen. Bauherren sollen also während des Baufort­schritts einzelne Bau­abschnitte begutachten und förmlich abnehmen. Der Verband privater Bauherren (VPB) rät davon aber ab.

Keine Teilabnahmen vereinbaren

Laut VPB dienen solche Teil­abnahmen lediglich dazu, das Risiko einer Beschädigung der Bausubstanz vom Bau­unternehmer auf den Bauherren zu übertragen, wenn der Verursacher nicht mehr ermittelt werden kann. Darum sei diese Regelung nicht im Sinne der Bauherren und sollte deshalb auch nicht vertraglich vereinbart werden. Als Teil des Klein­gedruckten sind solche Regelungen laut VPB ohnehin oft unwirksam.

Bauabnahme am Ende des Baus unverzichtbar

Rechtlich sei sie neben dem Vertrags­schluss der wichtigste Schritt beim Bauen. Mit der Abnahme akzeptieren die Bauherren den Bau laut VPB formal als vertragsgemäße Leistung. Ab dem Zeitpunkt der Bauabnahme kehrt sich auch die Beweislast um. Von nun an müssen die Bauherren alle Mängel nachweisen.

Quelle: dpa/DAWR/ab
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